Duckstein-Festival
- Von Kai Schöning am

Zum zweiten Mal gastiert seit dem Wochenende in der Bremer Überseestadt das Duckstein Festival. Ein buntes Fest für Jung und Alt, dass mit einem hochwertigen und abwechslungsreichen Angebot an Musik, Design, internationalen Straßentheater und gehobener Gastronomie punktet. Wir haben euch einige Impressionen vom Ludwig-Franzius-Platz mit gebracht. Die Überseestadt lädt zu dem zum schlendern am Hafenbecken ein. Bei diesem perfekten Sommerwetter schmeckt das Duckstein dann natürlich gleich noch mal so gut. Wer noch nicht da war, keine Angst - ihr habt noch die ganze nächste Woche Zeit vorbeizuschauen.

Der Himmel war trübe und bewölkt und schaute drohend herunter auf ein Häuflein armer heimatloser Menschen, Männer, Weiber und Kinder, die mit ihren Kähnen mitten im Strom fischten.
Die von ihren Kunden als „resolute Dreißigjährige“ beschriebene Justyna Polanska bringt uns in ihrem Werk „Unter deutschen Betten“ humorvoll die Heterogenität deutscher Haushalte näher: Von den Überresten eines vermissten Hamsters, einem vollständigen Zehnagel bishin zu benutzen Tampons werden viele der Assoziationen bestätigt, welche beim Lesen des Titels in den Sinn kommen. Formal ist das Buch in kleine Geschichten aufgeteilt. Dank der Parataxen ist es auch den Leselmuffeln möglich, ein Buch schnell und einfach zu lesen. Für die Leute, die sich für die Kurzgeschichten nur wenig begeistern können, können sich am Ende des Werkes über zahlreiche potenzielle Putztipps informieren. Am Rande fügte die Autorin biographische Elemente ein, welche einen Einblick in das Leben als Migrant in Deutschland geben.
Die Petition zur Abschaffung des Tanzverbotes ist nach 6 Wochen mit 790 Mitzeichnern zu Ende gegangen. Damit ist sie die bisher viertstärkste Onlinepetition welche jemals an die Bremische Bürgerschaft gestellt wurde. In den kommenden Wochen wird der Petitionsausschuss routinemäßig eine Stellungnahme des Senators für Inneres anfordern und dann besprechen. "Eine Rückmeldung noch vor der Sommerpause wäre wünschenswert, ist jedoch leider unwahrscheinlich", sagt Maurice Mäschig, Initiator der Petition. "Da die Aktion langfristig angelegt ist, stört mich das nicht weiter. Es wäre aber unverschämt gegenüber den fast 800 Unterstützern, wenn die nach der Wahl Verantwortlichen die Behandlung des Themas bis zum Tanzverbot am Totensonntag (Anm: 20.11. ab 4 Uhr morgens) hinauszögern".










