Die Sieben Faulen
- Von Daniel am

Als die Stephansstadt noch nicht gebaut war, befanden sich in dortiger Gegend nur Kohlhöfe und Ackerland. Aber die Ländereien waren nur von mittelmäßigem Ertrage; denn ein großer Theil bestand aus Sandboden, und die niedrig gelegenen Striche waren der Ueberschwemmung der Weser ausgesetzt. Da hielt sich denn, wenn auch der Fluß schon längst in seine Ufer zurückgetreten war, das Wasser in den Niederungen bis tief in den Sommer hinein, und giftige Dünste, ausgebrütet von den heißen Sonnenstrahlen, verpesteten die Luft. Darum wurde die ganze Umgegend auch sehr wenig bewohnt, und nur die ärmeren Bürger, welche hier ein Stück Land besaßen, und für die eine Wohnung in der eigentlichen Stadt zu theuer war, hatten sich hier angesiedelt.
Der Himmel war trübe und bewölkt und schaute drohend herunter auf ein Häuflein armer heimatloser Menschen, Männer, Weiber und Kinder, die mit ihren Kähnen mitten im Strom fischten.
Die von ihren Kunden als „resolute Dreißigjährige“ beschriebene Justyna Polanska bringt uns in ihrem Werk „Unter deutschen Betten“ humorvoll die Heterogenität deutscher Haushalte näher: Von den Überresten eines vermissten Hamsters, einem vollständigen Zehnagel bishin zu benutzen Tampons werden viele der Assoziationen bestätigt, welche beim Lesen des Titels in den Sinn kommen. Formal ist das Buch in kleine Geschichten aufgeteilt. Dank der Parataxen ist es auch den Leselmuffeln möglich, ein Buch schnell und einfach zu lesen. Für die Leute, die sich für die Kurzgeschichten nur wenig begeistern können, können sich am Ende des Werkes über zahlreiche potenzielle Putztipps informieren. Am Rande fügte die Autorin biographische Elemente ein, welche einen Einblick in das Leben als Migrant in Deutschland geben.
Die Petition zur Abschaffung des Tanzverbotes ist nach 6 Wochen mit 790 Mitzeichnern zu Ende gegangen. Damit ist sie die bisher viertstärkste Onlinepetition welche jemals an die Bremische Bürgerschaft gestellt wurde. In den kommenden Wochen wird der Petitionsausschuss routinemäßig eine Stellungnahme des Senators für Inneres anfordern und dann besprechen. "Eine Rückmeldung noch vor der Sommerpause wäre wünschenswert, ist jedoch leider unwahrscheinlich", sagt Maurice Mäschig, Initiator der Petition. "Da die Aktion langfristig angelegt ist, stört mich das nicht weiter. Es wäre aber unverschämt gegenüber den fast 800 Unterstützern, wenn die nach der Wahl Verantwortlichen die Behandlung des Themas bis zum Tanzverbot am Totensonntag (Anm: 20.11. ab 4 Uhr morgens) hinauszögern".






ChristianBusselSeidelnsp-633.jpg)



