Monet192 kombiniert Gefühle, Soundästhetik und internationale Einflüsse
- von Kai Schöning
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Mit seiner neuen Single „kill me softly“ liefert Monet192 einen dieser Songs, die direkt unter die Haut gehen. Der Sound? Eine Mischung aus Gefühl, Melancholie und internationalem Vibe. Der Künstler aus St. Gallen zeigt damit, dass er längst mehr ist als ein Geheimtipp aus der Schweiz – und viele fragen sich inzwischen: Wird Monet192 zum Schweizer Drake?
Monet192: Zwischen Gefühl und Soundästhetik
Monet192 alias Karim Russo ist in der Szene längst ein fester Name. Spätestens seit „Hotel“ mit Dardan hat er sich seinen Platz im deutschsprachigen Musikkosmos gesichert. Was ihn ausmacht? Sein Mix aus Rap, Pop und R&B – modern produziert, aber emotional echt. Mit „kill me softly“ zeigt er erneut, dass er sich perfekt zwischen Welten bewegt. Der Track taucht tief in das Thema toxische Anziehung ein, in dieses Hin und Her aus Nähe und Distanz, das gleichzeitig süchtig macht und weh tut. Der Beat bleibt smooth, während die Vocals dich mitten in dieses Gefühlschaos ziehen. Genau diese starke Dualität – zwischen Verletzlichkeit und Coolness – ist das Markenzeichen von Monet192. Er klingt international, bleibt dabei aber authentisch schweizerisch. Wer den Sound fühlt, merkt: Hier steckt Herzblut, kein Kalkül. Und das ist wohl auch der Grund, warum er für viele längst einer der spannendsten Acts aus der Schweiz ist.
„kill me softly“ – eine Hommage mit internationalem Flair
Die neue Single „kill me softly“ erschien am 17. April 2026 und greift in der zweiten Hälfte einen der ikonischsten Hooks der 2010er auf: Drakes „One Dance“. Monet192 interpretiert diese Melodie neu, ohne dabei in bloße Kopie zu verfallen. Das Resultat ist eine subtile Interpolation, die Nostalgie mit Frische verbindet. Diese Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart spiegelt perfekt wider, wie Monet192 arbeitet. Er orientiert sich an internationalen Sounds, aber bringt sie mit seiner eigenen Note zurück in den deutschsprachigen Raum. Während viele Rapper auf Härte oder Ironie setzen, geht es ihm ganz klar um Emotion. Auch in „kill me softly“ steht die Verletzlichkeit im Vordergrund. Die Atmosphäre erinnert an urbane Nächte, Neonlichter und den bittersüßen Nachgeschmack einer zu intensiven Beziehung. Damit findet Monet192 eine Balance aus Vertrautem und Neuem – ein Signature-Move, der ihn so besonders macht.
Social Media und Streaming – die Welle rollt
Die Zahlen sprechen für sich: Rund 1,6 Millionen monatliche Spotify-Hörer, 137.000 Follower auf Instagram und 228.000 auf TikTok. Monet192 hat nicht nur Reichweite, sondern auch Loyalität. Die Teaser zu „kill me softly“ sammelten auf TikTok bereits über 300.000 Views, lange bevor der Song überhaupt draußen war. Das zeigt, dass sein Publikum mitfiebert und seine Releases erwartet. Auf Social Media passiert genau das, was Künstler heute brauchen: echte Interaktion, keine leeren Zahlen. Dabei spielt der Sound selbst eine große Rolle. Viele Produktionen von Monet192 sind so eingängig, dass sie perfekt für kurze Snippets funktionieren, aber trotzdem Tiefe haben. Damit besetzt er ein Terrain, auf dem bisher nur wenige deutschsprachige Acts so souverän auftreten. Die Verbindung von Streaming-Erfolg und emotionalen Themen hebt ihn von der Masse ab – und bringt ihn vielleicht tatsächlich in die Nähe von Drake, zumindest was das musikalische Gefühl angeht.
Monet192 im Gespräch – zwischen Attitüde und Authentizität
Vor kurzem war Monet192 bei Sara Arslan im Format „Take Me Späti“ zu Gast. Das Interview ging viral: 275.000 Views auf YouTube, unzählige Snippets auf TikTok. Auch hier zeigte er sich unverstellt, reflektiert und mit Sinn für Humor. In den knapp 30 Minuten wird deutlich, warum viele ihn gerade so feiern: Er ist ehrlich, nahbar, nachdenklich – aber nie pathetisch. Statt über große Egos redet er über Wachstum, Selbstliebe und Fehler. Diese Haltung spiegelt sich auch in „kill me softly“ wider. Der Song ist kein Liebeslied im klassischen Sinne, sondern eher ein ehrlicher Blick auf das, was Beziehungen oft so kompliziert macht. Und genau diese Ehrlichkeit macht ihn glaubwürdig. Das Interview zeigt auch, dass Monet192 sich mit seiner Position sehr bewusst auseinandersetzt – als Künstler, der Gefühl ohne Kitsch transportiert. Das ist selten, besonders im Deutschrap.
Soundtrack einer Generation – was hinter dem „Schweizer Drake“-Vergleich steckt
Der Begriff „Schweizer Drake“ kommt nicht von ungefähr. Schon länger kursiert dieser Vergleich, jetzt wirkt er aktueller denn je. Denn Monet192 verkörpert vieles, was Drake im internationalen Kontext stark gemacht hat: emotionale Tiefe, melodischen Flow und die Fähigkeit, Schmerz in Sound zu verwandeln. Doch anstatt nur zu adaptieren, entwickelt Monet192 daraus seinen eigenen Stil. In Songs wie „kill me softly“ hört man, wie sehr er die Balance zwischen Pop, Rap und R&B beherrscht. Während andere noch suchen, hat er längst seinen Platz gefunden. Er trifft den Nerv einer jungen Generation, die auf Ehrlichkeit statt Phrasen steht. Sein Sound erzählt Geschichten von Liebe, Selbstzweifel und Mut – immer authentisch, nie kalkuliert. Ob er also wirklich der „Schweizer Drake“ ist? Vielleicht nicht im buchstäblichen Sinn. Aber vom Spirit her? Ziemlich nah dran.
Was als Nächstes kommt
Monet192 hat mit „kill me softly“ nicht nur musikalisch überzeugt, sondern auch gezeigt, dass er eine klare Vision hat. Sein Weg geht Richtung internationale Relevanz – und das ohne seine Wurzeln zu verlieren. Für Fans lohnt es sich, ihn weiter im Blick zu behalten, denn seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Ob neue Features, Tour oder weitere Singles – die Zeichen stehen auf Expansion. Und wer ihn bisher noch nicht auf dem Radar hatte, sollte spätestens jetzt ein Auge drauf werfen. Weitere News und Musik-Updates aus der Szene findest du übrigens im Bereich Musik-News auf Szenenight.de. Dort bekommst du regelmäßig die spannendsten Trends, Künstler und Releases aus dem deutschsprachigen Raum. Monet192 passt perfekt in dieses Bild – zwischen Herz, Vibe und echtem Talent.






