Bremen Silvesternacht 300 Einsätze mit Gewalt und Bränden

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In Bremen sind in der Silvesternacht zahlreiche Einsätze für Polizei und Feuerwehr gemeldet worden. Im Zeitraum von 18 bis 6 Uhr am Morgen des neuen Jahres rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt 300 Einsätzen aus. Dabei hatten es die Beamten mit verschiedenen Vorfällen zu tun. Vor allem Körperverletzungen, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz bestimmen das Bild. Vermehrt kam es zu Angriffen auf Polizei und Feuerwehr, auch mit Pyrotechnik. An einigen Orten erlitten Polizisten Knalltraumata. Die betroffenen Einsatzkräfte setzten ihren Dienst fort. Besondere Auffälligkeiten wurden rund um den Bahnhofsvorplatz, die Schlachte, die Weserbrücken und die Sielwallkreuzung gemeldet. Dort feierten viele Menschen und es wurden an den Hotspots zahlreiche Verstöße gegen das Böllerverbot festgestellt. Zwischen Mitternacht und 1 Uhr kam es zu mehreren Bränden im Stadtgebiet. Gemeldet wurden dabei auch Fahrzeug-, Wohnungs- und Mülltonnenbrände. An der Sielwallkreuzung wurden Unrat, Altpapier sowie ein E-Scooter angezündet. Die Polizei konnte Tatverdächtige stellen, musste bei der Festnahme aber auch gegen Angriffe mit Reizgas vorgehen.

Einsätze an mehreren Hotspots in Bremen

In Tenever wurde ein Dachbrand auf einer Kita gemeldet. Hier wurde die Feuerwehr gezielt mit Pyrotechnik attackiert. Polizeikräfte sicherten das Gelände, sodass der Brand gelöscht werden konnte. Dennoch wurden weiterhin Feuerwerkskörper in das Gebäude geworfen. Die Polizei griff ein, wurde aber von einer Menschengruppe mit Böllern beleidigt und beworfen. Später verlagerte sich die Situation auf ein Parkdeck in der Nähe, auch dort griff die Polizei durch. Bei den Kontrollen kamen Schreckschusswaffen, Messer sowie Reizgas zum Vorschein. Ermittlungen wurden eingeleitet und mehrere Personen erhielten Platzverweise. An der Sielwallkreuzung kam ein Wasserwerfer zum Einsatz, um einen Kleinbrand zu löschen, weil die Feuerwehr nicht gefahrlos eingreifen konnte. Zu Verletzten kam es in diesen Fällen nicht.

Weitere Vorfälle und Hinweise

Einige Einsätze der Polizei betrafen leichte Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik. In einem Fall musste eine schwer verletzte Person von Polizisten versorgt und ein Tourniquet angelegt werden. Die Polizei Bremen bittet Zeugen in allen genannten Fällen, Hinweise über den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Rückfragen sind an die Pressestelle der Polizei Bremen möglich. Weitere Infos gibt es auch auf den Webseiten der Polizei Bremen und der polizeilichen Beratung.

Quelle: Polizeipresse-Bremen

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