A27 Bremen: Über 4000 Geschwindigkeitsverstöße in Baustelle
- von Kai Schöning
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In den letzten Wochen gab es auf der A27 in Bremen gleich mehrere Geschwindigkeitskontrollen, speziell im Bereich der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Vahr und Horn. Wer dort unterwegs war, sollte lieber vorsichtig fahren: An insgesamt vier Terminen stellten Einsatzkräfte der Polizei beeindruckende 4.394 Verstöße fest. Besonders auffällig ist dabei die hohe Zahl von Autofahrenden, denen nun ein Fahrverbot droht, nämlich 140 Personen. Anfang August zählten die Beamten an zwei Tagen bereits 2.280 Verstöße, 87 davon führten zu einem Fahrverbot. Diese Woche wiederholten sich die Vorfälle: Am Samstag, bei erlaubten 80 km/h, wurden allein 880 Verstöße registriert, 15 davon lagen so weit darüber, dass die Verkehrsteilnehmer eine Zwangspause vom Steuer erwartet. Die Kontrolle am Montag in Richtung Hannover brachte sogar noch mehr Verstöße – 1.234 an der Zahl, davon 38 mit Fahrverbot. Die Bilanz der vier Kontrolltage spricht für sich und zeigt, dass in Baustellenbereichen offenbar ein erhöhtes Risiko besteht, geblitzt zu werden.
Warum die Polizei Kontrollen in Baustellen verschärft
Gerade im Baustellenbereich sind Geschwindigkeitsverstöße besonders riskant. Baustellen engen die Fahrbahn oft ein und verlangsamen nicht nur den Verkehr, sondern erhöhen auch das Unfallrisiko deutlich. Wer in diesen Bereichen zu schnell fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Bauarbeiter und andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei Bremen macht daher immer wieder klar, wie wichtig regelmäßige Kontrollen sind, um die Sicherheit an Baustellen zu gewährleisten. Nach den aktuellen Zahlen bewirkt das zwar viele Fahrverbote, zeigt aber auch, dass solche Maßnahmen weiter notwendig bleiben. Für alle, die täglich pendeln oder öfter mal durch Bremen fahren: Haltet euch an die Tempolimits in Baustellenbereichen, sonst wird aus der Fahrt schnell eine Zwangspause.
Was droht bei einem Fahrverbot?
Verkehrsteilnehmer, die weit über dem Limit unterwegs waren, erwartet jetzt ein echtes Problem: das Fahrverbot. Wer geblitzt wird und zu oft oder zu schnell in den Baustellenbereichen fährt, muss nicht nur kurz den Führerschein abgeben. Je nach Schwere des Verstoßes kann das Fahrverbot von einem Monat bis zu drei Monaten dauern. In dieser Zeit ist Autofahren tabu. Gerade für Pendler eine bittere Erfahrung und ein klarer Einschnitt im Alltag. Die Polizei kündigt bereits an, weiter hart durchzugreifen und solche Kontrollen fortzuführen. Wer also künftig auf der A27 unterwegs ist, sollte die Regeln kennen – und besser einhalten.
Quelle: Polizeipresse-Bremen







