SONO verarbeitet Verlust musikalisch und startet neu Tour 2026

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SONO verarbeitet Verlust musikalisch und startet neu Tour 2026

Emotionaler geht’s kaum: Die Hamburger Electro-Pop-Band SONO spricht im neuen Videointerview über den Verlust ihres Bandmitglieds Florian, den Neuanfang als Duo und ihre kommende Tour im April 2026. Dabei nehmen Lennart und Martin dich mit in ihre wohl bewegendste Phase seit der Gründung – zwischen Trauer, Musik und einem beeindruckenden Blick nach vorn. Wer SONO kennt, weiß: Diese Band steht für Echtheit, Energie und Emotion. Das Interview zeigt, wie sich ein schwerer Einschnitt in pure Kreativität verwandeln kann.

SONO – Zwischen Verlust und Neuanfang

Im März 2025 erschütterte die Nachricht die Musikszene: Florian Sikorski, Mitgründer und Soundtüftler von SONO, ist überraschend verstorben. Für die Fans der Band, die seit über zwei Jahrzehnten für ihren Mix aus Electro, Pop und House gefeiert wird, war das ein Schock. Noch schwerer traf es natürlich Lennart A. Salomon und Martin Weiland – die beiden verbliebenen Mitglieder. In ihrem jüngsten Interview sprechen sie so offen wie nie über die Wochen und Monate nach dem Verlust. Dabei geht es um Trauer, um Erinnerungen, aber auch um die Zukunft von SONO. Lennart erzählt, dass sie sich bewusst entschieden haben, weiterzumachen. Nicht, um das Vergangene zu überdecken, sondern um Florians musikalisches Erbe lebendig zu halten. Der kreative Prozess hat sich verändert – weniger Studio-Trio, mehr Intuition, mehr Herz. Und genau dieser Wandel fasziniert: Die neue Phase von SONO klingt nach Aufbruch, nicht nach Ende.

Ein Blick zurück: Wie alles bei SONO begann

Gegründet wurde SONO im Jahr 2001 in Hamburg – ein Dreiergespann aus Lennart, Florian und Martin. Florian war damals der technische Kopf, Toningenieur und Betreiber des Studios Maratone Music, in dem schon internationale Stars wie Madonna oder Kelly Clarkson ihre Spuren hinterließen. Martin kümmerte sich um Marketing und Label, während Lennart mit Gesang und Gitarre für das emotionale Moment sorgte. Der Durchbruch kam direkt mit „Keep Control“. Der Song stürmte nicht nur Clubs weltweit, sondern hielt sich in den US Billboard Dance Charts sechs Wochen auf Platz eins – ein Meilenstein für deutschen Electro-Pop. Plötzlich war SONO mehr als nur eine Hamburger Band; sie waren Vorreiter eines Sounds, der elektronische Beats mit echten Emotionen verband. Touren mit Kosheen, Remixe für Rammstein, fette Festivalgigs – das Trio schrieb damit auch ein Stück Musikgeschichte.

Wie sich der Sound von SONO über die Jahre verändert hat

Wenn du dir die Diskografie von SONO ansiehst, spürst du, wie sich ihr Sound mit jeder Veröffentlichung weiterentwickelt hat. Anfangs standen clubtaugliche Tracks mit Techno-Einflüssen im Vordergrund. Später kamen düstere, fast cineastische Elemente dazu, wie in „A New Cage“ oder „Somewhere Beyond the Sea“. Immer ging es ihnen darum, Emotionen mit elektronischen Klängen zu verweben. Florian hatte daran einen riesigen Anteil – er war der Perfektionist, der an jedem Sample feilte, bis es passte. Jetzt, nach seinem Tod, verändert sich der kreative Prozess deutlich. Lennart und Martin arbeiten intuitiver, mehr nach Gefühl. Sie wollen das, was sie jetzt empfinden, direkt in den Sound packen. Der Tracklist des neuen Albums „Lost Lovers Motel“ hört man das an: melancholisch, ehrlich, aber trotzdem clubtauglich. Diese Mischung ist das, was SONO immer ausgezeichnet hat – und genau das bleibt bestehen.

Ein Interview voller Nähe und Mut

Das aktuelle Interview mit SONO ist keine einfache Promo – es ist ein sehr persönliches Gespräch. Du merkst sofort, dass Lennart und Martin gerade eine intensive Zeit durchleben. Trotzdem sprechen sie offen darüber, was ihnen Halt gibt: Musik. Auch wenn Florian physisch nicht mehr da ist, bleibt er in jedem Song spürbar. Lennart beschreibt ihn als „unsichtbares Band“, das ihre Musik weiterhin zusammenhält. Besonders berührend ist, wie sie seine Einflüsse in die neuen Tracks einfließen lassen, ohne zu viel Pathos, stattdessen mit ehrlicher Dankbarkeit. Dieses Gefühl zieht sich durch das ganze Interview. Für Fans ist es inspirierend zu sehen, wie SONO Verlust in Schaffenskraft verwandelt. Genau das macht ihre neue Phase so spannend – es ist kein Neuanfang im klassischen Sinn, sondern eine Weiterentwicklung, die noch tiefgründiger wirkt.

Die kommende Tour: SONO zurück auf der Bühne

Wenn SONO im April 2026 wieder auf Tour geht, markiert das mehr als nur ein paar neue Konzerte. Es ist der Moment, in dem die Band als Duo zurück auf die Bühne tritt – mit neuem Setup, neuen Visuals und Songs, die noch emotionaler klingen als zuvor. Die Tour ist bewusst als Statement gedacht: Musik als Rückkehr ins Leben, als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Fans dürfen sich auf bekannte Hymnen wie „Keep Control“ freuen, aber auch auf frische Tracks aus „Lost Lovers Motel“. Gerade in Hamburg dürfte der Tourstart eine besondere Bedeutung haben – schließlich begann hier alles. Wer schon länger Teil der Szene ist, weiß: Wenn SONO live spielt, wird es magisch. Und zum ersten Mal seit Florians Tod wird diese Magie wieder auf der Bühne spürbar sein.

SONO und Hamburgs Electro-Pop-Szene

SONO sind längst mehr als nur ein Bandname – sie sind ein Stück Hamburger Musikgeschichte. Zwischen Clubkultur, Popaffinität und technischem Anspruch haben sie es geschafft, einen ganz eigenen Sound zu formen. Damit prägen sie bis heute die lokale Szene. Wer sich für ähnliche Künstler und Projekte aus dem Norden interessiert, findet in der Rubrik Musik-Nachrichten regelmäßig Updates zu Konzerten, neuen Releases und spannenden Entwicklungen. Auch wenn es bei SONO gerade viel um persönliche Themen geht, bleibt ihr Einfluss auf den Electro-Pop aus Hamburg spürbar – in Clubs, auf Playlisten und in Herzen. Ihr neues Kapitel zeigt, dass Musik mehr ist als nur Beats und Hooks: Sie ist ein Stück Leben. Und genau das feiern SONO jetzt – ehrlich, mutig und mitten aus der Szene.

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