Mäurer bezeichnet Verhalten einigen Ultra-Fans als unerträglich

  • Geschrieben von Daniel Hornick
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Das Bundesligaspiel am Sonnabend (03.12.2016) zwischen Werder Bremen und dem FC Ingolstadt hat für Teile der heimischen Besucher ein Nachspiel.
Mit dem Auflaufen der Mannschaften wurden in der Ostkurve mehrere bengalische Fackeln gezündet. Zuvor war eine Blockfahne gespannt worden, unter der sich diverse Personen vermummt und umgezogen hatten, um während der Pyro-Aktion nicht erkennbar zu sein. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wiederholte sich die Aktion. Anschließend wurde ein großes Banner mit der Aufschrift "BULLENSCHWEINE" gezeigt. Nach dem Spiel wurden die Ultras wie üblich durch das Fan-Kontakt-Team der Bremer Polizei begleitet. Hierbei wurde das Auto der Polizisten aus der Menge heraus beworfen. Im weiteren Verlauf wurde ein Fanbegleiter durch mehrere Ultras angesprochen und mit den Worten "verzieh dich, Alter, oder du bist gleich der Nächste", bedroht.

Die Polizei Bremen ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung. Innensenator Ulrich Mäurer verurteilt das Verhalten der Ultras scharf: "Die Hetzkampagne gegen Polizisten ist unerträglich. Fanbegleiter zu attackieren ist zudem ein absolutes Tabu ebenso wie der Einsatz der hochgefährlichen Bengalos." Da die großen Blockfahnen von Mitgliedern der Ultra-Szene unter anderem dazu benutzt würden, um sich in ihrem Schutz zu vermummen und die verbotenen Pyro-Aktionen vorzubereiten, sollen künftig keine Transparente dieser Größe mehr im Stadion geduldet werden. Mäurer: "Solche unverantwortlichen Rituale in einem Stadion müssen aufhören."

Quelle: Senatspressestelle - Foto: Snoogie / photocase.de

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