Wachstum bei cambio CarSharing

Foto: Nikolai Wolff / cambio

Im vergangenen Jahr erzielte die cambio-Gruppe aus Bremen in Deutschland und Belgien einen Umsatz von 24,5 Millionen Euro (Deutschland: 14,6 Millionen, Belgien: 9,9 Millionen). Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz um 9,6 Prozent gesteigert werden. In 21 deutschen und 34 belgischen Städten können Privat- und Geschäftskunden das cambio-Angebot nutzen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 240 Mitarbeiter.

Bei cambio Deutschland waren zum Jahreswechsel über 57.000 Kunden registriert. Im direkten Vergleich mit anderen stationsbasierten Anbietern (11,6 Prozent, Pressemitteilung des bcs vom 21.02.2017) stieg die Anzahl der Kunden mit 13,6 Prozent überdurchschnittlich an. Auch die cambio-Flotte konnte mit einem Plus von 13,5 Prozent auf über 1.300 Fahrzeuge einen positiven Zuwachs verzeichnen. Derzeit wird ein cambio-Fahrzeug von 43 Kunden genutzt. "Die cambio-Flotte wächst in einem gesunden Verhältnis zur Kundenanzahl", so Geschäftsführerin Bettina Dannheim. "Unsere Kunden nutzen die Fahrzeuge für tägliche Einkäufe, Ausflüge und längere Urlaubsfahrten ebenso wie für Dienstfahrten."

Der große Anteil langjähriger Kunden steht für das CarSharing-Unternehmen stellvertretend für die Zuverlässigkeit der Dienstleistung, welche sich Tag für Tag als Alternative zum eigenen Auto beweist. So nutzt ein Viertel der cambio-Kunden das Angebot seit mehr als fünf Jahren, 12 Prozent sind seit mehr als zehn Jahren dabei. Erstmals in der Firmengeschichte, seit der Gründung im Jahr 1990, erreichte die Anzahl der Buchungen im Jahr 2016 die Millionen-Marke.

"Wir freuen uns, dass die Zahl der Kunden und somit der Bedarf nach geteilter Mobilität weiter zunimmt", so Bettina Dannheim. "Ein cambio-Auto ersetzt bis zu 11, in Innenstädten sogar bis zu 20 private Pkw. CarSharing ist somit ein erfolgreiches Instrument, um Platz zu schaffen und die Lebensqualität zu steigern. Eine emissionsarme Flotte soll dieses Ziel unterstützen."

Im vergangenen Jahr wurde die Umstellung der cambio-Flotte von Diesel auf Benziner beschlossen, um künftig schädliche Stickoxid-Emissionen deutlich zu verringern. So werden seit Anfang des Jahres Dieselfahrzeuge gegen Benziner ausgetauscht. Ende 2016 betrug der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Flotte 95,1 g/km und liegt somit deutlich unter dem gesamtdeutschen Mittel für Neuzulassungen von 127,4 g/km.


Quelle & Foto: cambio

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