Zwischen Kunstanspruch und Spielfreude

  • Geschrieben von Daniel Hornick
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Was passiert, wenn erwachsener Kunstanspruch und kindliche Spielfreude aufeinandertreffen? Diese Frage inspiriert den Komponisten, Dirigenten und Pädagogen Jobst Liebrecht bereits seit Jahren. In den vergangenen Monaten ist dabei eine ganze Sinfonie entstanden, die der Künstler beim Komponisten-Colloquium der Universität Oldenburg am Freitag, 20. Januar, vorstellt. Unter dem Titel „Una Sinfonia Povera – Musik für Laien und Profis“ führt Liebrecht ab 18.00 Uhr im Kammermusiksaal  (Gebäude A11, Campus Haarentor) in seine Arbeit ein.

Jobst Liebrecht absolvierte ein Dirigierstudium an der Münchner Musikhochschule. Konzertreisen führten ihn als Dirigent ans Wiener Burgtheater und an die Opernhäuser in Hamburg, Halle und Gießen. Die Aufnahme von Henzes Märchenoper „Pollicino“ unter seiner Leitung wurde mit dem ECHO Klassik 2004 ausgezeichnet. Seit 2005 leitet Liebrecht in Berlin das Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf. In Hamburg dirigierte er 2007 an der Staatsoper die Kinderoper „Dr. Popels fiese Falle“ von Moritz Eggert. Seit 2013 leitet er zusammen mit Gerhard Scherer das neu gegründete Landesjugendensemble Neue Musik Berlin, zudem verantwortet er die Komponistenwerkstatt für Kinder an der Staatsoper Berlin.

Veranstalter des Colloquiums sind die Komponistin und Hochschullehrerin Prof. Violeta Dinescu und Musikwissenschaftler Roberto Reale vom Institut für Musik.

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