GroKo schnürt Corona-Maßnahme für Gastronomen...

  • Von Kai
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...und vergisst Bars, Club Betreiber, Hotels und eigentlich alle Unternehmen, die ebenso start von der Corona-Kriese und deren Auswirkungen betroffen sind. Fangen wir aber mal mit dem Positiven an: Das Coronavirus trifft die gesamte Wirtschaft hart. Auch in Deutschland brauchen fast alle Unternehmen Staatshilfen. Aber erinnern wir uns mal, was als aller erstes verboten wurde: Richtig. Konzerte und Veranstaltungen. Es folgten sehr schnell die Clubs in diesem Land. Und all diese Unternehmen können aktuell fast überhaupt keine Einnahmen erziehen. Die nun beschlossenen MwSt Senkungen für Gastronomiebetriebe möchte ich hier auch eigentlich gar nicht kritisieren an sich, doch es kann doch bitte nicht sein, dass Clubs und Kulturschaffende Selbstständige weiterhin so arg im Stich gelassen werden. Frei nach dem Motto, das wird sich schon alles wieder nach der Kriese einrenken. Was für ein fataler Irrtum! Klar kann man jetzt argumentieren, es wo eine Nachfrage ist, wird es auch ein Angebot geben. Aber was passiert bis dahin? Man fühlt sich absolut im Stich gelassen und alleine. 

Mit der aktuellen Entscheidung stellen Sie uns noch mehr an den Abgrund. Es grenzt schon an dem Anschein, als seien wir verzichtbar in der Zukunft.
Dennis Rissmann (Friends Bar)

Zahlreiche Bars, Kinos, Konzertveranstalter, Club Betreiber, Festival Macher, DJs, Sänger, Promoter, und und und brauchen auch endlich mal eine Aussage und eine konkrete Unterstützung. Während einige DJs und Gastro Betreiber schon eine Soforthilfe bekommen haben, warten aber noch die Großzahl an kleinen Unternehmen oder Selbstständigen auf eine Unterstützung. 

Es ist ignorant und anmaßend zu denken, dass renkt sich nach Corona schon wieder alles ein. Hier auf reine Selbstheilungskräfte zu setzen, ist schlichtweg dumm. Die meisten Künstler*innen und Veranstalter*innen leben sicherlich nicht in Saus und Braus und von den Rücklagen wollen wir gar nicht reden. Auch helfen Kredite, sofern man sie überhaupt bekommt, nur bedingt. Wovon sollen diese denn zurückgezahlt werden? Von den üppigen und satten Gagen und Honoraren, die es für 90 % der Kulturschaffenden gar nicht gibt?
Arnold Arkenau (We Can Do It & agentur Internett)

Während Clubs komplett dicht bleiben mussten, konnten Gastronomen zumindest außer Haus verkaufen. Das soll jetzt kein Fingerpointing sein, aber sowas muss doch bei unserem Staat auch angekommen sein. Also wieso ignoriert der Staat die Szene? 

Wir fragen den Bremer Bürgermeister Bovenschulte ganz konkret - wie soll es mit der Branche in der Stadtmusikaten City weiter gehen? Wann wird sich endlich Gedanken gemacht. Wieso wird immer nur ein Strohfeuer gezündet? 

Wir alle aus der Szene stehen zusammen und helfen uns Gegenseitig wo wir können. Aber mittelfristig muss es für alle eine Lösung geben und nicht nur für die, die der Staat ganz dolle mag (eine entsprechend finanzstarke Lobby haben).

Also was bleibt über vom Rest vom Schützenfest?

Foto: NejroN 123RF

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