WEAVES

  • Geschrieben von Daniel Hornick
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Weaves Presspic HiRes

WEAVES aus Toronto sind zurück mit Wide Open, ihrem zweiten Studioalbum, das am 6. Oktober bei Memphis Industries erscheint. Ihre selbstbetitelte Debüt-LP ist dieses Jahr für den kanadischen Polaris Prize nominiert, den in der Vergangenheit bereits Caribou oder Feist abgestaubt haben. Nach zwölf Monaten on the road, diversen internationalen Festivals und Shows mit Sunflower Bean und Mitski, konzentrieren Weaves ihre Live-Expertise und Spielwut in einem neuen, anarchisch-kreativen und anspruchsvollen Hymnenalbum, angefüllt mit symphonisch-punkigem Indie und viel, viel Energie. 
Jeder Song schießt aus sich heraus: Mal gewaltig-orchestral, mal wehmütig und leise, dann wieder schrummelig midwest-like. Während der Einstiegs-Track #53 ganz glamourös eine Theaterbühne füllen könnte, widmet sich Walkaway der Atmosphäre einer Trailerparkparty, mit viel Melancholie und noch mehr Pathos. Jasmyn Burkes punkige Stimme ergänzt den explosiven oder zurückhaltenden Charakter der einzelnen Tracks perfekt und offenbart viel Liebe zum Detail und Arrangement. 

Ein Glanzmoment ist mit Sicherheit Scream − ein sirenenhaftes Duett mit der Inuit-Kehlkopf-Sängerin Tanya Tagaq und der wohl wildeste Track der durch und durch gelungenen Platte.

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