THE WHITE DUKES

  • Geschrieben von Daniel Hornick
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Dukes 01

Bei einem kurzem Blick auf The White Dukes in ihrem Erscheinungsbild aus Samtjacketts, hautengen Jeans und langem, lockigem, in der Mitte gescheiteltem Haar mag man sich fragen, ob man nicht irgendwie in die Royal Albert Hall ca. 1970 zurückversetzt wurde. Und während das Image von The White Dukes eine unmissverständlich klare Message kommuniziert, bleibt sicher, dass hinter dieser Band sehr viel mehr steckt als die Erfüllung einer Rockstar-Rolle oder billiger Klischees.

The White Dukes setzen leidenschaftlich einen vom Erbe des Hard Rock und Rhythm & Blues durchdrungenen Sound fort. Von Vorbildern wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix und Led Zeppelin beeinflusst, folgt die Band dieser Muse in die Tiefen des klassischen, bluesgeprägten Rock, um ihren ganz eigenen Stil aus wildem elektrisierendem Rock’n’Roll zu schaffen. Der Sänger und Gitarrist Adrian Dehn und der Schlagzeuger Leo Vaessen begannen schon als Kinder zusammen Musik zu machen und wussten vom ersten Moment an, dass sie etwas Besonderes verbindet. Auf der Suche nach einem Bassisten fand die Band schließlich das fehlende Teil in Oskar Pursche, der das Ensemble abrundet und es als ein schlankes und effizientes Power-Trio manifestiert, das zu einem Sound fähig ist, der dem Dreifachen seiner Größe entspricht. Kathartisch und überlebensgroß ist das Trio auf der Bühne mehr als aufgeladen.

Video

Das komplette Debütalbum der Band ist ein konsequentes und prägnantes Statement. Das Album ist gleichermaßen eine Demonstration virtuoser Performance wie des Songwriting. Dehns ausdrucksstarke Stimme überzeugt mit klassischen, vom Blues inspirierten Vocals, während Pursches lässige Bässe mit Vaessens dynamisch kraftvollem Spiel grooven. The White Dukes erkunden unterschiedliche Territorien der endlosen Weite des Rock und Blues. Die daraus resultierende Mischung der Songs ist ein Meilenstein einer Band, die gerade erst ihre erste Veröffentlichung enthüllt.

Im Gespräch mit den Jungs wird schnell klar, dass es ihnen unabhängig von der allgemeinen Stigmatisierung von Rockmusikern weder um Sex, Ruhm, Drogen oder Geld geht — Kunst ist das Ziel, die Musik das Entscheidende. Indem sie mehr anstreben, als nur ein Image zu verkörpern oder originell zu sein, würde jedes Bandmitglied bescheiden bekennen, dass das, was sie zu bieten haben, nur gemeinsam gelingen kann. Sie brauchen einander und bei der Verfolgung ihrer Mission, Musik zu machen, die von Herzen kommt und nicht vom Kopf, harmonisieren sie perfekt.

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Schlagwörter Musik Album Band Rock

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