Papillon Rising - No Roots (Papillonized)

  • Geschrieben von Daniel
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Leave and return ist der Titel des zweiten Albums des Duos plebeian love. Alle Songs sind Eigenkompositionen, außer einer Bearbeitung des Supremes-Klassikers „You keep me hangin' on“. Der Sound ist geprägt von Maike Lindemanns Stimme und Matthias Kurths Gitarrenspiel, wird aber an vielen Stellen erweitert um weitere Instrumente. Stilistisch ist Gitarren-basierte Singer/Songwriter-Musik zu hören, aber jeder Song bekommt sein eigenes klangliches Gewand von Jazz über Soul und Pop bis hin zu verträumten Klangwelten.

Die Band

Der Bandname „plebeian love“ ist entstanden aus einem Textzitat des Jazzstandards „Cry Me A River“, einem Stück, dass die Band immer wieder live interpretiert. Maike Lindemann und Matthias Kurth lernten sich vor zwölf Jahren während ihres Musikstudiums in den Niederlanden kennen und arbeiten seit fünf Jahren als „plebeian love“ an eigenen Songs. Deutschlandweit hat die Band seit ihrer Gründung etwa 70 Konzerte gespielt und im September 2015 ihr erstes Album („big sky, little bird“, PopSick Records) veröffentlicht. Eigene Songs bilden den größten Teil des Repertoires, nur gelegentlich werden Songs bearbeitet, zB von Lauryn Hill oder Jimi Hendrix. Das Duo beschreibt seine eigene Musik gerne als „Singer/Songwriter Jazz“ oder „Acoustic Soul“. Der Jazz war das Territorium auf dem sich die beiden Musiker noch im Studium begegneten und ist aus dem Bandsound nicht wegzudenken. Soul, Pop, Singer/Songwriter, Hiphop, Reggae und Americana sind Stile, denen sich die Musiker jeder für sich nach dem Studium zuwandten. Und so entsteht bei „plebeian love“ eine Musik, deren Vokabular sich spielend leicht bei verschiedenen Musikstilen bedient und doch immer „jazzy“ bleibt.

Die Texte handeln von Liebe. Das endet aber nicht in Kitsch und Schlager, sondern geht in ganz verschiedene Richtungen. Zum Teil werden autobiografische Erfahrungen verarbeitet (z.B. „Let Her Move“ oder „Nothing Left“), bei anderen Stücken geht es um große Gedanken über das Leben und die eigene Identität (z.B. „Sensitivity“ oder „You're A Stranger (But So Am I)“, wieder andere Texte haben einen kontemplativen, fast spirituellen Charakter (z.B. „When My Heart“). Auch bissig und ironisch darf es werden, z.B. bei „Better Off“.

 
Tracklist
1. Let Her Move
2. Sensitivity
3. Nothing Left
4. In Love
5. You're A Stranger (But So Am I) 
6. Leave and Return
7. You Keep Me Hangin' On
8. Better Off
9. When My Heart 

Foto: Moritz-Schlieb
Schlagwörter Eigenkompositionen Musik

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