Interview mit DJ Tanith

  • Geschrieben von Christian Quast
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Christian Quast hat sich mit Dj Tanith/ Berlin an den virtuellen Tisch gesetzt und mal über dies und das gequatscht. Klickt euch durchs Interview! Es gibt sicher vieles zu entdecken.

Tanith hat uns / euch auch einen exklusiv Mix zur Verfügung gestellt, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Genug der langen Rede.

Angefangen hat alles um 1980 rum, wo Tanith den Leuten Punk um die Ohren schmetterte.

1984 dann im Wiesbadener Exzess die Industrial Night.

Im Jahre 1987 siedelt Tanith von Wiesbaden nach Berlin um dort dem aus England einbrechenden Acid - House zu verfallen.

Angefangen im Berliner UFO Club wusste niemand, was Tanith in Gang brachte und welche Ausmaße das alles noch annehmen würde.

1990 legte Tanith auf der ersten „Teknozid" Party auf und wurde kurzum Resident im Berliner Kult Club: TRESOR".

Dort spielt Tanith seinen weltweit bekannten „harten Sound" und bekam dadurch den Ruf als „härtester DJ".

Ob als Dj auf den Veranstaltungen : Mayday, Nature One, Tresor Berlin oder als Redakteur der „Frontpage". Tanith war überall und trieb die elektronische Musikkultur mit vollem Herzen nach vorne.

Erst im Jahre 1997 wird Tanith aktiv als Produzent und gründet mit Timing Records. Das erste deutsche Breakbeat Label. 1998 veröffentlichte er dort auch seine erste EP, gefolgt von dem ersten Longplayer „Still" 1999

Lest mehr über den aktuellen Stand der Dinge bei Tanith, seine Sichtweise übers I-Net, Clubsterben, Love Parade und vieles mehr.

Interview Tanith/ Berlin

T steht für Techno wie für Tanith. Hört man Techno, fällt schon automatisch der Name Tanith. Was hat Dich eigentlich so sehr an der Musik begeistert, dass Du Dich mit vollem Herzen an die Arbeit gemacht hast?

Gute Frage, keine Ahnung, ich denke es hat was mit Berufung zu tun. Seit ich 14 war wollte ich unbedingt "was mit Musik machen", hab aber lediglich Platten gekauft, anstatt Instrumente zu lernen, was mir damals einigen Spott eingetragen hat. Im Nachhinein ist das wohl die rote Linie und die Zeit hat's wohl auch gut mit mir gemeint, indem sie mir in die Hände spielte. Mein Traum vom eigenen Studio hab ich so dann auch en passant mitnehmen können.

In deinen Anfangsjahren Hast Du Dich vom Punk zum Industrial zum Acid - House und dann zum Techno bewegt! Waren das die Entwicklungs- Stufen von Dir, um den Sound zu finden, in dem Du dich wohl gefühlt hast?

Ich bin immer auf der Suche nach dem neusten Auralkick, das was mich wegbläst, das Feature ich in meinen Sets. Die Entwicklungsstufen hast Du ja ganz gut vorweggenommen. Ich würde noch Breakbeats dazunehmen, denn in den 15 Jahren Techno wollte ich freilich auch nicht stehenbleiben und hab mich weiter umgeschaut und das in meine Sets integriert.

Wann kam der Zeitpunkt wo es bei Dir „Klick" gemacht hat und alle auf Dich Aufmerksam geworden sind. Hast Du auf diesen Moment hingearbeitet oder hat sich das abseits von deinem Handeln einfach so entwickelt und Dich sozusagen dann überrollt?

Na ja, spätestens als meine Eltern endlich stolz auf mich waren, weil ich mit Bild in einem SPIEGELartikel vorkam, wusste ich was die Stunde geschlagen hat. Ich hab da aber nicht auf meine persönliche Berühmtheit hin gearbeitet, mir ging's um die Sache Techno, die ich groß sehen wollte, mit den anderen damals wie Rok, Jonzon, Kid Paul etc. Wir wussten ja, ohne die Sache sind wir nichts, ohne das Publikum ebenfalls. Dann wurden die Medien auf dieses verrückte Ding, das in Berlin in Kellern voller" zuckender Leiber im Strobonebel" aufmerksam und da war ich natürlich in meinem Camooutfit greifbarer als der Rest der Bande, weil das Arsch auf Brille passte.

Anfang der `90 wurde dein Sound als einer der härtesten bezeichnet.

Wie ist das heute bei Dir? Spielt der „Hardcore" noch eine Rolle bei Dir oder hat sich im laufe der Jahre auch dein Stil „beruhigt"?

Ich erkläre es gerne immer wieder: Härte ist lediglich ein Parameter dessen, was ich beachte. Wenn Härte um der Härte willen passiert ist es für mich uninteressant. Damals war die Sache neu und die Härte noch nicht ausgereizt, was dann spätestens mit Gabber passierte. Ab da war das für mich nur noch ein Parameter unter vielen und auch wenn ich damals als der härteste DJ bezeichnet wurde, so spielte ich im Tresor und anderen Locations immer auch housiges und grooviges um Wellen ins Set zu bekommen oder Leute erstmal einzugrooven. Ich hab zur gleichen Zeit auch bei den Walfisch-Afterhours lockere Sets abgeliefert oder beim Gay Tea Dance zur Überraschung aller housiges mit Breaks verbunden. Nur hart ist keine Kunst, die Härte mit anderen Styles so zu verbinden, das ein Ganzes bei herauskommt, da steckt die Kunst für mich drin.

In diesem Sinne hat sich mein Stil sicherlich beruhigt, aber eben auch weil es langweilig wäre immer nur einem Parameter nachzujagen und die anderen zu vernachlässigen.

 

Im späteren Verlauf deiner Karriere hast Du erneut, wie am Anfang, deinen Musikstil oftmals geändert. Wie kam es dazu?

Siehe oben, alles andere fände ich langweilig und würde mich nicht herausfordern. Im Gegensatz zu vielen Kollegen sehe ich mich nicht so sehr als Verfechter einer Linie, sondern als Selecter, der eine ganz bestimmte Mischung bringt und wo die Leute sich darauf verlassen können, das sie das neueste in Sachen Sound und Rhythmusforschung präsentiert bekommen. Für mich ist Musik die Sprache und die diversen Styles sind Dialekte, die ich mir draufbringen will und dann freilich einem geneigten Publikum zu Gehör bringen will. Das ist was mich kickt und es freut mich, das es über Jahre geklappt hat, damit eine treue Basis aufzubauen, die meinen Ansatz versteht.

Die Love Parade 2003 ist vorbei. Mittlerweile gilt Sie als eine der umstrittensten Veranstaltungen durch die komplette kommerzielle Ausschlachtung. Wie sind deine Gefühle, Meinung und Sichtweisen zur Love Parade? Ist dem wirklich so, oder wird das alles nur überbewertet?

Ich finde die Loveparade mittlerweile für die Elektronische Musik, so wie ich sie verstehe überflüssig und inkonsequent. Man hätte sie schnell konsequent, wenn z.B. neben der Messe Berlin auch noch The Dome integriert würde und solcherne Artists auf der Siegessäule spielen würden, denn eigentlich ist es doch ebensolches Publikum, das den Stars dort oben zujubelt. Ich freue mich natürlich für das Feature, das einige Artists dort oben geniessen und gönne es ihnen von ganzem Herzen, aber mit der eigentlichen Sache hat es wenig zu tun, bzw. liegt darin leider auch immer der Samen des Größenwahns, eine Berufskrankheit in der Branche.

Kurz gesagt könnte man die Veranstaltung ersatzlos streichen, denn man muss zerstören um Neues zu kreieren.

Wird die eigentliche Vorstellung der Love Parade eigentlich noch umgesetzt, oder ist den Veranstalter schon längst das Ruder aus der Hand genommen worden?

Die eigentliche Vorstellung der Loveparade ist bereits 1997 ziemlich unbemerkt verstorben. Ob die Veranstalter da noch was Ruderähnliches in der Hand haben? keine Ahnung, ich beschäftige mich nicht so sehr damit.

Ist die elektronische Szene immer noch Hauptbestandteil deines Lebens oder hat sich mittlerweile alles etwas geändert? Jede Woche Party, auflegen, überall und nirgends ein?!!

Ist es das noch! Wo sind deine privaten Interessen abseits des ganzen Rummels?

Es wäre schlimm, wenn ich mich nur über Techno definieren würde, das war hoffentlich nie so! Ich habe schon immer auch viel gelesen und geschrieben. Momentan liegt meine Hauptprivatbeschäftigung im updaten meiner Website, was für einen Codingunbeleckten wie mich, keine so einfache Sache ist, aber lernen ist ja auch eine der wichtigsten Sachen im Leben. Daneben gibt's noch einen sehr fetten Freundeskreis von Leuten, die aber auch so gar nix mit Musik zu tun haben, mit dem ich gerne Sachen unternehme und Zeit verbringe. Dann gibt's da noch Sport (Laufen, Schwimmen, Radfahren), philosophieren und... hey, eigentlich bin ich ne faule Sau, komm nur nicht dazu ;-)

Man hat Dich auch in Verbindung damit gebracht, damals im Walfish und im Exit schon die Vorläufer der heutigen kommerziellen Musik gespielt zu haben!

Du hast bis heute aber nicht an der kommerziellen Ausschlachtung teilgenommen, wie manch anderer! Woran scheiterte es? Bzw. war das jemals deine Absicht gewesen, das große Geld durch den Ausverkauf zu machen?

Das hätte mit jedem der Styles passieren können, die ich in meine Sets integriert hatte, nur das was aus dem so genannten Exittechno geworden ist, das konnte man ja nicht ahnen! Sowohl Exit, als auch Walfisch waren Afterhourläden, mit einer besonderen Architektur und einem besonderen Publikum, die einfach einen etwas gefälligeren Style verlangten, nur dadurch konnte eine solch besondere und bis heute unerreichte Community entstehen. Es waren auch die Zeitumstände, Osten und Westen in Techno vereint, mit all ihren Unterschiedlichkeiten, die in einer solch gefälligen Musik plötzlich nichtig wurden und wo Hools, Banker, Studenten, Kids und Szenegrößen, gleichberechtigt und kommunikativ zusammen das Feierwochenende ausklingen lassen konnten. Denn auch damals gab es schon gewisse Animositäten zwischen den einzelnen Clubtribes, die sich dann mittels der Drogen und der Musik aufhoben.

Es war also keine kommerzielle Überlegung, diese Musik zu spielen, man war eins mit den Leuten und wusste genau was nötig war.

Die undankbare Aufgabe des Ausverkaufs habe ich liebend gern anderen überlassen, da mir von Anfang an klar war, das ich langfristig arbeiten wollte und nicht nur kurz abkassieren. Hypes leben einen, vielleicht zwei Sommer, danach kann man's vergessen und halt auch oftmals nicht mehr unbefangen in den Spiegel schauen.

Wurde jemals versucht, Tanith als Marke kommerziell auszuschlachten? Wenn ja, warum hast Du das nicht zugelassen! Idealismus ?

Die Versuche gab es schon, mein Veto ließ die aber alle in Sande versickern. Es waren Überlegungen am Start, mich als Antipode zu Marusha aufzubauen, als deutscher Fatboy Slim aufzubauen etc., aber ich sagte ja schon, so was ist meine Sache nicht. Man könnte es vielleicht als Idealismus bezeichnen, am Ende des Tages ist es aber so, das man vor sich selber geradezustehen hat und da sind solche Machenschaften nicht unbedingt zuträglich. Zudem bin ich für eine solche Vermarktung viel zu schnell, man müsste über Jahre das gleiche tun, das gleiche Set spielen und das klappt bei mir nicht, ich weiß nicht wo es mich morgen musikalisch hintreibt.

Wie siehst Du die Entwicklung der elektronischen Musik im laufe deiner Karriere?

Eher positiv oder eher negativ ?

Wenn wir nur die Elektronische Musik nehmen, sehr positiv, seit den frühen Ravetagen ist musikalisch doch eine Menge passiert und von der Qualität der Musik her gibt es eigentlich keinen Anlass zum meckern, soviel geile Mukke war noch nie und wer Musik zu verstehen vermag hat heute eine nie dagewesene Palette zur Auswahl. Aber wenn man die Orte mit einbezieht, wo solche Musik aufgeführt wird, dann muss man schon sagen, dass da einiges an Schindluder getrieben wurde. Nicht umsonst führen wir ja diese Diskussion.

Heute scheint jeder 2te ein Dj zu sein und jeder der einen PC hat ist ein Produzent!

Gibt es eigentlich heute noch Persönlichkeiten wie es damals die Djs waren, die das ganze ins Rollen gebracht haben oder ist die elektronische Musik nur noch Masse statt Klasse `?

Natürlich gibt es auch heute noch Persönlichkeiten unter Newcomern, aber diese zu finden ist so schwierig wie die berühmte Nadel im Heuhaufen und die Persönlichkeit entwickelt sich ja auch erst in Jahren der Nutzung, ich nehme hier nur mal als Beispiel DJ Housemeister, der seit Jahren in der Szene umtriebig ist und erst seit ein paar Jahren als DJ ein so fettes Ständig hat, das ich respektvoll den Hut ziehe. Da sieht man aber eben auch den Weg: allein durch Djing oder Producing wird keiner zur Persönlichkeit, die Wege dahin sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten und diese Geschichten hört man den Sets oder Produktionen dann eben auch auf ätherische Weise an.

Das die alten Hasen zu solchen Persönlichkeiten wurden, liegt auch in der Sache begründet, das jeder seinen eigenen Weg hatte, bevor der in Techno mündete, sei es Industrial und Punk, wie bei mir, oder Hiphop, Soul, Hi NRG und was es sonst noch alles für Vorgeschichten gab, erst die Kenntnis nicht nur einer Sparte machte das Urteilsvermögen und die Vorlieben aus.

Ich bin gespannt, was für Persönlichkeiten eine Generation hervorbringt, die erst da anfängt, wo es bei mir kulminierte.

„Name Dropping" ist das Stichwort. Die Clubs füllen sich nur noch durch bekannte Acts. Es werden Eintrittspreise verlangt, die man gerade in der heutigen Zeit nicht mehr zahlen kann.

Kleine Clubs die ein Resident Programm fahren, was nicht minder schlecht ist, werden heutzutage scheinbar nicht mehr akzeptiert! Wie sind da deine Erfahrungen? Bzw. woran liegt das deiner Meinung nach?

Das ist eine sehr zweischneidige Sache, einerseits finde ich die Eintrittspreisdiskussionen, wenn sie denn im 5-15 € Bereich stattfinden und entsprechendes Angebot bereithalten, ziemlich dämlich, weil ich es für absolut obligat halte, das man für Kultur auch bezahlt. Man darf eben auch nicht die Kostenlosmentalität des Internet auf das Real Life übertragen. Ich kenne auch das Leid der Veranstalter, die seit der Euroumstellung für die Ware oftmals bis zu 30% mehr zahlen und das nicht so 1 zu 1 auf die Preise umschlagen können.

Zum Thema Residents: Wir hatten ja oben die Personalitydebatte, es reicht eben nicht nur gut Platten ineinander mixen zu können, die Leute wollen Persönlichkeiten hinter den Decks sehen und erleben. Aber der zigste Väthclon, Liebingclon, Rushclon etc. ist und bleibt ein solcher und da holt man dann halt besser doch das Original. Residents müssen sich schon selbst um ihre Anbindung kümmern und Individualität ausprägen, ohne ihre Angestammte Klientel zu verprellen, das ist die Arbeit, die Persönlichkeiten formt. Einem Publikum nur das vorzusetzen, was es sowieso schon frisst mag zu Anfang reichen, dann müsste der nächste Step folgen, leider bleibt es bei den meisten dann aber doch nur bei der Playlist vom Idol.

Als Gegenbeispiel gibt es aber doch auch eine Menge kleiner Clubs, die mit ihren Residents ganz gut fahren, was dann wohl darauf zurückzuführen ist, das deren Residents vom Publikum auch angenommen werden und mit ihnen wachsen.

Viele Clubs der alten Zeiten schließen vermehrt! Wie siehst du die Entwicklung des Clubsterbens?

Viele reden da ja gerade von einem Gesundschrumpfungsprozess, ich glaube eher wir müssen uns damit abfinden das Techno nicht mehr diesen Stellenwert wie vor dem Milleniumwechsel hat und eigentlich, wenn wir mal ehrlich sind, läge auch mal was neues an. Seitdem Staat und seine Organe durchschaut hat, wie das Clubben so funktioniert, ist doch alles in ziemlich regulierte Bahnen gekommen und wenn Oma Krause weiß was ihr Enkelchen am Wochenende so treibt, dann ist das eigentlich schon das Aus für eine wirkliche Jugendkultur, die Mystik und das Unbekannte fehlen.

Ich denke es wäre wirklich Zeit für etwas neues, ohne das wir nun Techno komplett ableben sehen. Techno wird sich halt einreihen in die viele Musikstile vor ihm, die es ja auch noch immer gibt und wo auch immer wieder mal was Neues passiert, bzw. wo immer mal wieder Impulse von ausgehen. Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überraschen und die Krise die wir hier vor Augen haben ist nur eine Wiederholung von 96/97.

Es gibt parallel dazu auch viele neue Clubs, die scheinbar aufgrund der Lieblosigkeit - magere Deko – keine Visuals - auch kurzum wieder schließen! Was machen die Leute falsch – bzw. wie sollte deiner Meinung nach ein guter Club aussehen?

Was die Leute falsch machen hast Du ja schon kurz und knapp umrissen, ist aber kein neues Phänomen, das begegnet einem über die Jahre immer wieder. Es ist halt ein Fehler zu denken, ich hab hier ne Location, stell ich mal ein bisschen Sound rein, buch mir was zusammen und fertig ist die Laube. Das mag in den Hochtagen funktioniert haben und schon damals hat's mich geärgert, dass sich so mancher die Taschen so simpel vollgemacht hat. Ein guter Club bietet seinen Gästen ein Zuhause, wie das auszusehen hat, hängt vom Publikum ab. Ein guter Club beweist ein gutes Händchen beim Programm, indem es auch mal die Headliner draußen lässt und Persönlichkeit durch Auswahl entwickelt, mich langweilen diese ewig gleichen Linups, wo heute eine Elektroclashikone, morgen ein Schranzgott, nächste Woche eine Detroitlegende und dann ein Househero angekündigt sind, so kriegt man keine Basis zusammen, das ist eine Gemischtwarendisse! Der Club ist für viele Leute ein Wochenendzuhause und man sollte sich als Club eine Possee erspielen und nicht nur das nachmachen, was andere schon im Programm hatten.

Manche sagen, „Techno" geht es wie der deutschen Wirtschaft, der Kanzler will mit positiver Energie und dem Steuersenkungsprozess die Wirtschaft in Gang kurbeln. – wie denkst du, kann man – neben dem reinen positiven denken die elektronische Kultur ankurbeln? Bzw. hat beides vielleicht miteinander zu tun?

Sicher hat beides miteinander zu tun, wenn kein Geld da ist wird halt zunächst am Luxus gespart und neben Versicherungen ist das dann halt auch Kultur. Aber es hat auch andere Gründe, m.E. hat viel damit mit Schranz zu tun, damit hat man eine Weile lang die Einsteigergeneration bei der Stange halten können, aber Neueinsteigern blieb oftmals das Verständnis verwehrt. Veranstalter haben damit das alte Stammpublikum systematisch aus den Läden vergrault und die Einsteigergeneration macht sich nun auf in andere Gefilde, so das an Nachwuchs hapert. Ich verstehe ja, das Veranstalter Dollarzeichen in den Augen hatten, als sie sahen wie einfach sich damit die Bude füllte, aber ich habe von Anfang an gesagt, das man damit dem Clubleben einen Bärendienst erweist, was sich nun offenbar beweist. Wie man nun aus dem Dilemma wieder rauskommt, keine Ahnung. Da ist durch Ignoranz soviel platt gemacht worden, das dauert bestimmt eine Weile, bis sich die Sache davon erholt- wenn sie sich davon erholt.

Internet scheint auch für Dich ein wichtiges Kommunikationsmittel zu sein wie man anhand deiner Website sehen kann. Ist das Internet für Dich ein positives Medium der Zukunft, Menschen zu erreichen, Meinungen bekannt zu geben?

Auf jeden Fall! Gerade in dem Bereich passiert momentan erstaunliches und ich bin, wie gesagt, gerade dabei einiges davon in meine Site einzubauen, Blogging und Wikkis seien da mal nur schnell genannt. Es ist doch herrlich, wie einfach es heute geworden ist, seine Meinung rauszuposaunen, diese mit Interessierten zu diskutieren und daraus neue Sachen entstehen zu lassen. Wenn ich bedenke, das ich zu Punkzeiten, Anfang der 80er, gerade mal die Möglichkeiten des Fotokopierens entdeckt hatte und für teuer Geld ein paar Fanzines publishte, dann ist das doch ein Riesenstep, was heute für kleines Geld möglich ist und wie grenzenlos das machbar ist.

Im Zeit alter der PC Musikproduktion stellt sich die Frage immer wieder: „ist das die Zukunft!" Weg vom Hardware Equipment hin zur PC Konserve mit integriertem Studio ? Massenproduktionen ob nun gut oder schlecht ? Quantität statt Qualität ! Wie siehst Du diese Entwicklung, bzw. nutzt Du die Vorteile die uns der PC heute bietet?

Wieso kommt bei Wort PC automatisch gleich das Wort Massenproduktion in den Anhang? Ich glaube die Bohlens dieser Welt produzieren nach wie vor noch mit Hardware und das ist Massenproduktion. Der PC (oder lieber der Mac ;-), ermöglicht es heutzutage jedem Musik zu produzieren, das ist schön. Man muss sich aber von der Vorstellung trennen, dass jede Produktion auch veröffentlichungswürdig ist, muss ich mal so feststellen, wenn ich mich wöchentlich durch die Neuheitenlisten plage.

Es ist für einen Anfänger sicherlich eben so schwer eine Produktion softwarebasiert zu erstellen, wie hardwarebasiert, weil die Basics die gleichen bleiben und Mist auf dem PC dem hardwaregenerierten in nichts nachsteht.

Wie produzierst Du heute im Vergleich zu deinen Anfängen?

Ich habe letztes Jahr meine komplette Hardware verkauft (als man noch was dafür kriegte ;-) und produziere nun nur noch auf dem Powerbook. Nachdem ich die Geräte nur noch alibimäßig anstellte, war der Zeitpunkt gekommen, der Realität ins Gesicht zu schauen und seitdem besteht mein Studio also nur noch virtuell und braucht kaum Platz zudem kann ich es überall mit hinnehmen, was bis vor ein paar Jahren ja noch ein Traum war. Ich habe die Entscheidung nicht einen Moment bereut. Keine rauschenden Kabel mehr, kein Menuegesteppe mehr, keine Savearien am Ende des Tages, allein das ist ein ordentlicher Mehrwert. Dabei kann ich per Reason immer noch so produzieren wie früher, nur das die einzelnen Geräte halt im Rechner sind. Dazu habe ich die Möglichkeit, das alles in Logic aufzupeppen und zu ergänzen und seit neustem bin ich begeisterter Ableton Live User, der täglich neue Möglichkeiten erforscht, was er mit den Files anstellen kann, die er in Reason oder Logic erstellt hat und diese dann in Logic wieder zusammenzuführen. Es gibt einfach keine Grenzen mehr und auch das ist sehr, sehr schön. Und alles geht natürlich viel, viel schneller.

Wie siehst Du die Gefahren des Musikdiebstahls durch das Internet? Ist die Problematik so groß wie sie dargestellt wird? Wie stehst Du dazu?

Die Gefahr ist natürlich da, nur finde ich es verdächtig, das sich jene am meisten darüber aufregen, die es am wenigsten jucken sollte, nämlich die Großverdiener des Musikbizz. Zudem gibt es auch einige Studien die belegen, dass viele derer, die sich Musik saugen, dann später auch kaufen. Von daher sehe ich die Sache ganz gelassen und sehe es ja auch bei den Mixen auf meiner Homepage, die werden gesaugt und oft genug kommen dann Nachfragen, wo man die Platten kaufen kann.

Ich denke wir befinden uns in einem Zwischenstadium, die Musikindustrie will nicht wahrhaben, dass sich das Kaufverhalten ihrer Kunden aufgrund der P2P Möglichkeiten grundlegend geändert hat und versucht mittels Kriminalisierung eine notwendige Änderung ihres Verhaltens zu vermeiden. Wie es auch anders geht hat ja der Apple Musicshop beeindruckend gezeigt, ich denke in diese Richtung muss es weitergehen und über kurz oder lang wird da auch kein Weg dran vorbei führen, wenn die Musikindustrie nicht noch das letzte bisschen Kredit bei ihren Kunden verlieren will. Kriminalisierung, überhöhte CD Preise und ein letztendlich mieses Angebot, zu 90% zugeschnitten auf kleine Kinder (wer sonst kauft schließlich Singles, auf denen Charts nun mal basieren), damit haben sie sich schon genug verscherzt.

Was wäre wenn der neue Tanith Release schon Wochen vor dem Release in Internet umhergeistern würde? Ein Problem?

Nö.

Hier oben im Norden ist Tanith nicht wirklich oft vertreten? Woran liegt das?

Meine letzte Bookingagentur (Timing) hatte da weder Kontakte, noch ein glückliches Händchen, von daher tut mir das herzlich Leid. Vielleicht kann da jemand behilflich sein? Einfach mal an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! :-)

Berlin wird immer wieder als Party Hochburg und „Hauptstand" der Techno-Kultur genannt.

Alle ziehen nach Berlin! – Könnte das Motto sein!

Ist das eigentlich so, oder wird da nur was „überhyped"?

Jo, das ist so. Liegt aber wohl auch daran, das Deutschland immer mehr wie England oder Frankreich von einer Stadt dominiert wird. Hier gibt es halt keine Sperrstunde und Berlin ist nun mal die einzige wirkliche deutsche Großstadt, wo man auch als "Star" durch die Straßen laufen kann, ohne dass die Leute reihenweise ohnmächtig umfallen. Die Infrastruktur von Techno läuft hier bestens, die Wege sind kurz und die Anonymität ist in der Stadt gewahrt, also ideale Künstlerbedingungen. Es tut mir zwar auch um all die anderen Städte leid, die so kreativ ausbluten, ich denke aber mit dem neuen Status Berlin's ist das unvermeidlich. Die Vorbedingungen waren ja auch schon vorher ideal, da hier schon immer aus der Not heraus übergreifend gearbeitet wurde, da hier schon immer die chronisch armen Drückeberger und Künstler des Landes Unterschlupf gefunden hatten, nicht umsonst bin auch ich hier schon sehr früh gelandet. Auf diesem Humus gedeiht so was wie Techno natürlich bestens und wie man in der jüngeren Literatur sieht, nicht nur der.

Wie siehst Du die elektronische Szene allgmein-. Von wo kommen heutzutage, deiner Meinung nach, die Einflüsse, die Techno weiterbringen?

Im Moment gärt Techno gewaltig im eigenen Saft und ich erkenne keine wirklichen Einflüsse, die weiterbringen würden.

Es gibt halt so Zeiten, da hilft nix, da muss man durch und solch eine scheinen wir im Moment zu haben. Natürlich wartet jetzt jeder auf ein Zeichen, aber wie man an so schwindsüchtigen Erscheinungen wie Elektroclash sieht, sind die Schatten lang wenn die Technosonne niedrig steht.

Wie denkst Du wird sich „Techno" in den kommenden Jahren entwickeln?

Ey, keine Ahnung. Wenn ich jetzt mal nur für mich spreche, dann freue ich mich, das meine geliebten Breaks mittlerweile in den Sets famos ankommen, was ja vor Jahren noch ein Unding war und freue mich, das meine stetige Arbeit daran nun endlich doch irgendwie von Erfolg gekrönt ist. Ich hab's ja immer gesagt: Die Geschichte wird mir recht geben ;-)

Drogen sind heute immer noch ein Problem, was gerne in Verbindung mit Techno gebracht wird. Gerade zuletzt wurde in Bremen bei der Vision Parade und nach der Love Parade in Berlin großräumig alles abgesperrt, um Drogensündern einen Denkzettel zu verpassen. Die Hemmschwelle bei den Konsumenten scheint auch immer geringer zu werden. Und vor allem werden die Drogenkonsumenten auch immer jünger!

Wie siehst Du diese Problematik! Sind die Djs in der Pflicht gerade der neuen Generation als Vorbild zu zeigen, dass es auch ohne Drogen funktioniert! Wurde in der Vergangenheit genug getan seitens der Djs, Veranstalter etc. oder war es mehr schein als sein? Wird die Vorbildfunktion überhaupt gelebt?

Wer hat denn überhaupt postuliert, dass ein DJ eine Vorbildfunktion inne hat? Ich glaube nicht an so was, ein DJ hat Platten aufzulegen und Leute zu begeistern, Schluss, aus! Jeglicher Mehrwert liegt beim Einzelnen, aber solch eine Rolle gleich mitverpasst zu bekommen finde ich etwas anmaßend. Einige können diese erfüllen, andere offensichtlich nicht, aber das sollte nicht im Berufsbild verankert sein.

Aber wir kommen hier ja in gefährliches Drogengebiet. Ich für meinen Teil finde dieses völlig überhyped, wie die letzte Loveparade ja wohl auch gezeigt hat, Alk rules und das finde ich eigentlich schlimmer, weil gesellschaftlich sanktionierter und daher gefährlicher. Drogen gehören halt zum Menschen dazu, alles andere ist Heuchelei. Einige können damit umgehen, viele nicht. Dieses Katz und Maus Spiel zwischen Polizei und Usern ist nicht nur unwürdig, sondern verlogen und Schikane. Der Mensch ist halt nicht das Kontrollwesen, für das er sich hält und wenn die Maske dann mal fällt ist das Ergebnis meist nicht sehr ansehnlich. Aber eben nur unter ästhetischen Gesichtspunkten. Wie viele Menschen haben Techno nur unter Drogeneinfluss verstanden und der Erleuchtung ist es bekanntlich egal wie man sie erlangt. Ich kenne mehr Leute für die das nur eine Phase war, als welche die sich damit zugrunde gerichtet hätten.

Zudem bin ich für neue Drogen, die alten sind durch und taugen nicht mehr für diese neue Zeit. Sie können auch gern mal unschädlich sein und nicht so breitbandig wie diese Chemieabfälle, die wir uns im letzten Jahrhundert gefallen lassen mussten. Was mit Chemie geht, muss auch elektronisch machbar sein und wenn die Wissenschaft schon den Gottschalter im Hirn gefunden hat, warum diesen dann nicht auch mal für triviales aktivieren :-) Man sieht ich hab dazu ein eher laxes Verhältnis.

Ich finde es eher bedenklich wie sehr oftmals das Image des Druffis von DJs verlangt wird, ein Väth ist doch nur ein Väth wenn er sich nach dem Set noch total druff zum Affen macht. Aber das Drogenproblem wird halt immer da angesiedelt wo es am augenscheinlichsten zutage tritt, wie uns die Panoramaseiten der Presse aber in letzter Zeit deutlich gezeigt haben, geht das an der Sache vorbei, die Gesellschaft ist verdrogt, nicht Techno.

„Gefühl und Härte" ist ein Projekt von Dir. Worum geht es da genau, bzw. was haben wir zu erwarten?

Das war oder ist der Freitagabend mit Wolle XDP, DJ Disko und mir im Compressor, einem neuen feinen Club in Pankow. Inwieweit das weitergeführt wird steht momentan zur Verhandlung.

Sommer, Sonne, Festivals gibt es Dich „live" auf einem Festival zu sehen?

Aber sicher, am 26.7 bei einem Umsonst und draußen Open Air von Freunden in Töpchin, bei Königswusterhausen. Am 1.8. beim Alpenduft in Spiringen in der Schweiz. Am 2.8 Bei Nature One und am 16.8 beim Elektrobunker Open Air in Köln.

Stehen neue Produktionen an bei Dir, ein Album vielleicht? Was gibt es da neues zu Berichten?

Ich bin seit geraumer Zeit dabei mein neues Label Vitriol an den Start zu bringen, das dann hoffentlich ab Herbst meine neuen Releases heraus bringt.

 

Vielen Dank an Tanith für das ausführliche Interview ! Viel Erfolg und vor allem Gesundheit in der Zukunft !!

Biografie Tanith

DJ Anfänge im Jugendclub Alzey, jeden Freitag gab’s Punk von Tanith & Kollegen, was nicht unbedingt im Interesse der Veranstalter-Hippies lag.

1984 Umzug nach Wiesbaden, dort dienstags Industrial-Nacht Exzess.

1987Nach 3 Jahren Wiesbaden Umzug nach Berlin.

1988 als Gast auf den ersten Acidhouse-Parties im Berliner Tempodrom oder in der Turbine (Dr. Mottes erster Stammladen) dann das Berlin-Debut im alten UFO (veranstaltet von den Machern der späteren Kultclubs Planet und Tresor) in der Köpenicker Straße.

1989 Tanith macht "Cyberspace", seine erste eigene Nacht, im UFO in Schöneberg. Im gleichen Jahr dejayed er auf den Tekknozid- Parties, veranstaltet von XDP Wolle Neugebauer.

1990 Tanith betätigt sich als Journalist für Frontpage und führt das erste europäische Interview mit Underground Resistance, neben endlos vielen Plattenrezensionen, die sogar von Größen des Genres ob ihrer Sprachgewalt und des neuen Duktus Beachtung finden.

1991 Wechsel vom UFO zum Tresor. Hardcore Tanith avanciert zum "Härtesten DJ der Welt", andere nennen ihn "Herrn der fiesen Töne".

Tanith ist einer der ersten DJs auf der Mayday, außerdem legt er im Walfisch auf.

Gründet mit Jürgen Laarmann eins der ersten Berliner Technolabels "Bash", das den typisch Berliner Technosound der Stunde gewidmet ist. Zusammenarbeiten it Mijk van Dijk entstehen.

1992 "Breakcore" ist der Titel von Taniths Breakbeat-Nacht im Gymnastik. In England spielt er als erster deutscher DJ auf dem ersten Universe Rave und bringt damit Hardcore nach UK. Daraufhin "DJ of the Month" im "ID Magazin" und "Face".

1993 Tanith eröffnet das EXIT, das definitive Afterhour Standards setzt.

1994 Walfisch zu, EXIT zu, Tanith ist Mitbegründer des Vereinsheims, außerdem wechselt er von Dubmission exklusiv zu Timing. Aufsehen erregt sein Loveparade Truck, der aus einem alten Sowjetpanzer besteht.

1995 Rave and Cruise, auf dem Tanith in einem Viva Interview andeutet, daß er nicht mehr weiter Mayday Dj sein würde. Seit dem Winter spielt er mit Ellen Allien Sonntags im Tresor zur Entspannung auf

1996 Tanith propagiert einen neuen Sound, den er als Bastard zwischen TripHop und Techno versteht. Tanith freut sich, "Leichenfledderei" an den alten totgelaufenen Stilen zu begehen. Ein Forum bietet ihm der Skulls und Crossbones Club im Berliner E-Werk jeden dritten Freitag im Monat, den er zusammen mit Timing betreibt. Tanith verlässt Mayday mit einem spektakulären offenen Brief, der in der Groove abgedruckt wird. Sein letztes Set beendet er mit "Haus der Lüge" von den Einstürzenden Neubauten. Nature One findet zum ersten male statt und seitdem ist Tanith Resident bei diesem Event, zudem erhält er einen eigenen Bunker um dort mit Timing Breakbeats zu featuren.

 

1997 Tanith produziert zusammen mit Oliver Kuntzer von Genlog im Smoke&Dream Studio in Essen neue "Sounds for da new Generation". Die Debut Single heißt Bronco und schreibt gute Verkaufszahlen auf dem selbst gegründeten Label Timing Recordings.

1998 Tanith fertigt Remixe für Blind Passengers an und released sie auf Timing Recordings. Außerdem erhält er einen Remix- Auftrag von Rammstein. Ab Mai 1998 ist er mit Timing Recordings bei Motor Musik Hamburg gesignt.

1999 Tanith’s erstes Album erscheint bei Motor. "Still" ist der Titel und widmet sich der Grenzgängerei zwischen Breaks und Techno. 2 Videos begleiten das Album. Ab Mitte des Jahres ist die Technopause vorbei und Tanith widmet sich wieder verstärkt seiner aktualisierten Version von Techno. Man beschließt das mit einem eigenen Technolabel "Bash again" zu unterstreichen. Tanith ist mit 7 Gigs der meistgebuchte DJ der Loveparade.

2000 Tanith.org geht an den Start und setzt den Maßstäbe für DJ-Webseiten, neben Foren für diverse Styles denen Tanith frönt , gibt es Mixe, Tourberichte und Rezensionen, fremde und eigene Texte. Zeitgleich geht die Bashtour an den Start und avanciert zu einer der größten Touren durch deutsche Lande, zusammen mit Mitstreitern wie Thomas P. Heckmann, Thomas Schumacher, Rob Acid und Mijk van Dijk propagiert man die neue härtere Gangart des Techno, der wieder im Kommen ist.

2001 Tanith fertigt einige Remixe u.a. für DJ Rush und den Münchner Aktionskünstler Flatz, bei dessen Berliner Performance er auch eingebunden ist.

 

2002 Tanith trennt sich von Timing/Bash um fortan eigene Wege zu gehen und bereitet sein eigenes Label VITRIOL vor, das erstmals das gesamte musikalische Spektrum von Tanith in einem Label bündeln soll.

 

Diskografie Tanith

1991: Tanith -What is Noise EP (Bash)

9-10 Boys -Revenge Of The Gatorade (Bash)

 

1992: Tanith - T2 EP (Bash)

1997: Tanith- Bronco (Timing)

1998: Tanith- Bithead EP (Tricked Out)

Tanith- Jahbot auf Springbreak Sampler (Timing)

1999. Tanith- T.A.N.I.T.H (Timing)

Tanith- Still Album (Motor)

NRG - He Never Lost His Hardcore (Tanith RMX) (Bash again)

 

2000: Tanith & Blind Passengers - (Timing)

2001: DJ Rush- Motherfucking Bass Tanith RMX (Fuel Rec)

Tanith - 1T (Bash)

Frankie Bones- Call It Techno Tanith RMX (Bash Again)

2002: Tanith BRX - Travelling By Brain (Timing)

Tanith - Angstpop (Bash)

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