Schwimmen in der Weser kann lebensgefährlich sein!

  • Geschrieben von Kai Schöning
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weser tiefer

Was gibt es Schöneres, als sich bei Hitze im Wasser abzukühlen und ein paar Runden zu schwimmen. Doch hier lauern auch Gefahren! Vor allem in der Weser kann Schwimmen lebensgefährlich sein. Im Rekordsommer 2018 sind in Bremen insgesamt neun Menschen ertrunken, bundesweit starben über 500. Die meisten von ihnen in Flüssen und Seen. Deshalb warnt die Wasserschutzpolizei sehr deutlich davor, in der Weser zu baden.

Denn hier gibt es zum Teil erhebliche Strömungen, verursacht durch den Tidenhub. Auch der Schiffsverkehr stellt eine große Gefahr dar, denn durch Schiffe kann ein Sog entstehen. Aber vor allem durch die Strömung können Menschen sehr schnell vom ursprünglichen Ort weggetragen und unter Wasser gezogen werden. Eine Rettung ist dann sehr unwahrscheinlich. Deshalb: Überschätzen Sie nicht Ihre Schwimmfähigkeit vor allem in Verbindung mit Alkoholkonsum. Immer wieder kommt es vor, dass Übermütige von der Teerhofbrücke springen, oder während der Breminale versuchen, durch die Weser zu schwimmen. Das ist lebensgefährlich und verboten. Nutzen Sie zum Schwimmen in der Weser ausschließlich ausgewiesene und durch die DLRG überwachte Orte und auch nur, wenn Sie ein sicherer Schwimmer sind! Aber auch im Schwimmbad und am überwachten Badeort gilt: Kleinkinder und Nichtschwimmer sollten niemals ohne Aufsicht ins Wasser.

Quelle: Polizei Bremen

Schlagwörter Polizei schwimmen Weser

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