RoboCup German Open 2018

  • Geschrieben von Kai Schöning
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2018 04 24 B Human RoboCupGermanOpen

Bremer Erfolgsteam B-Human tritt zum neunten Mal bei den RoboCup German Open, vom 27. bis 29. April 2018, an. Das gemeinsame Team der Universität Bremen und des DFKI ist bisher ungeschlagener Deutscher Meister und aktuell amtierender Weltmeister im Roboterfußball in der Standard Platform League. In der Standard Platform League spielen alle Mannschaften mit der gleichen Hardware, den NAO-Robotern der Firma Softbank Robotics.

Allein in der Software unterscheiden sich die Teams. B-Human stellt seine Software nach Abschluss von RoboCup-Wettbewerben stets als Open Source zur Verfügung, so dass inzwischen auch andere Teams Teile ihrer Software nutzen. Gespielt wird in Mannschaften aus je fünf NAOs auf einem 9x6 Quadratmeter großen Spielfeld aus Kunstrasen. Die Roboter agieren dabei völlig autonom, können per WLAN miteinander kommunizieren und die Entscheidungen des (menschlichen) Schiedsrichters empfangen. Dafür sendet der Assistenzschiedsrichter via Computer Signale an die Spieler.
Neue Regeln mit Freistößen und Torwartabstößen

Um sich den Regeln des menschlichen Fußballs immer weiter anzunähern, warten in Magdeburg in diesem Jahr neue Herausforderungen auf die teilnehmenden Mannschaften. So werden erstmals Freistoß und Torwartabstoß eingeführt, was die Anforderung an das Teamspiel deutlich erhöht. Gleichzeitig wird die nutzbare Bandbreite der WLAN-Kommunikation zwischen den Robotern um fast zwei Drittel reduziert, wodurch Teamabsprachen deutlich kompakter ausfallen müssen. Zudem werden Fouls stärker bestraft, da sich die Dauer von Zeitstrafen mit jeder weiteren empfindlich erhöht.

Einsatz von Deep-Learning-Methoden

Das Team B-Human setzt sich aktuell zusammen aus mehr als 25 Studierenden der Universität Bremen sowie den Wissenschaftlern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen. Inhaltlich hat sich das Team in diesem Jahr neu mit dem Thema Deep Learning, also dem Trainieren und Nutzen tiefer neuronaler Netze, beschäftigt. Diese werden unter anderem dazu verwendet, den Ball zu erkennen – und um diesen dreht sich schließlich alles beim Fußball.

Quelle: Universität Bremen - Foto: B-Human / Universität Bremen / DFKI GmbH

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