PROJEKT LUISA

  • Geschrieben von Daniel Hornick
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LuisaHintergrund

Seit Herbst 2016 wird in mehreren Städten Deutschlands das ursprünglich aus England stammende Projekt Luisa eingeführt. Dieses wurde vom Frauennotruf Münster adaptiert und nach Deutschland geholt und breitet sich nun aus. Die Aktion wendet sich an weibliche Kneipen- und Clubbesucherinnen, die während ihres Besuches dort in eine bedrängende Situation geraten. Die Frauen können sich mit Hilfe des Codes: „Ist Luisa da?“ an das informierte Personal der Gaststätte wenden und so Hilfe aus der Situation erhalten. Die MitarbeiterInnen können der Frau, je nach deren Bedürfnis, einen sicheren Platz anbieten, ein Taxi rufen und sie hinausbegleiten und/oder gegebenenfalls die Polizei rufen.

Dieses Projekt wird nun in Bremen eingeführt und versucht es in möglichst vielen teilnehmenden Betrieben zu etablieren. Es soll sichtbar werden: Hier ist kein Platz für sexualisierte Grenzverletzungen. Auf Wunsch der GaststättenbetreiberInnen gibt es für das Personal kurze Schulungen. Für alle interessierten Betriebe werden Hinweis-Plakate für die Damentoiletten ausgehändigt und ein Blatt mit Kurzinformationen für das Personal herausgegeben.

Die Polizei ist ebenfalls über das Projekt informiert. Wenn ihr mehr zum Projekt erfahren wollt, könnt ihr euch auf der Webseite https://www.notrufbremen.de/ informieren.

Wenn ihr Interesse an einer Schulung über „Luisa“ für euer Personal habt, könnt ihr hier mit dem Projekt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! aufnehmen.

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