Gemeinsam gegen Rassismus – egal geht nicht!

  • Geschrieben von Daniel Hornick
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Wie kann mit Rassismus und Diskriminierung umgegangen werden? Noch bis zum 10. März können sich Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte sowie pädagogisch Mitarbeitende aus Bremer und Bremerhavener Schulen zum jährlichen Landesnetzwerktreffen der "Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage" (SoR - SmC) anmelden. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 21. März 2016, von 9.15 bis 15.30 Uhr in der Universität Bremen statt. Eine Teilnahme ist auch für Interessierte aus Schulen, die sich über das Netzwerk informieren wollen, möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Netzwerktreffen an der Universität bietet in 13 unterschiedlichen Workshops Gelegenheit, sich über die eigene Schule hinaus auszutauschen, Informationen und Anregungen für die eigene Arbeit zu erhalten. Die Themenvielfalt reicht dabei von der Beschäftigung mit Fluchtursachen, über die Reflexion der pluralen Gesellschaft, zu Respekt, den Menschenrechten bis zum Ausprobieren möglicher Reaktionen von Schüler und Schülerinnen bei diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen und Handlungen im Alltag. Das Netzwerktreffen informiert weiterhin über Rassismus, Sexismus und Homophobie. Im Workshop für Lehrkräfte und pädagogisch Beschäftgte an Schulen werden thematische Module zum Umgang mit Diskriminierung und Rassismus mit konkreten Empfehlungen für die Umsetzung vorgestellt und diskutiert.

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 2.2000 Schulen an. Die Landeskoordination Bremen, die bei der Landeszentrale für politische Bildung liegt, unterstützt Schüler und Pädagogen dabei ein offenes Schulklima zu gestalten, in dem menschenfeindliche Haltungen und Handlungen ein Absage erteilt wird.

 

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