Ein Fisch namens Marihuana

  • Geschrieben von Daniel
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polizei drogen fisch
Der Polizei  Bremen ging heute wieder ein dicker Fisch ins Netz: Zivilfahnder entdeckten am Montag in einem Lager in Woltmershausen eine Drogengroßplantage und beschlagnahmten mehr als 500 Cannabispflanzen. Die Betreiber hatten bei der Anmietung angegeben, die Halle für die Fischzucht nutzen zu wollen. Gestern wollte ein Hausmeister den Zähler der vermieteten Lagerhalle in der Hermann-Ritter-Straße ablesen. Auf dem Weg ins Kellergeschoss wurde er aber von einem unbekannten Mann abgewiesen. Auf Nachfrage wegen des auffälligen Geruches im Gebäude äußerte der "Türsteher", dass gerade die Räume gereinigt wurden. Verantwortliche des Managements verständigten daraufhin die Polizei. Zivile Einsatzkräfte erschienen schnell vor Ort und nahmen deutlichen Cannabisgeruch wahr. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht noch am Abend einen Durchsuchungsbeschluss für die Räume. Im Keller fanden und beschlagnahmten die Ermittler 372 abgeerntete, 139 noch blühende Cannabispflanzen und über zehn Kilogramm weiteres Marihuana. Gegen die Mieter wird wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Die Polizei warnt

Die aus den Pflanzen gewonnenen Drogen Haschisch und Marihuana sind als sehr gefährlich einzustufen, da sie am häufigsten unterschätzt werden. Dies gilt insbesondere für die Bereiche der psychischen Abhängigkeit und der problematischen Abbauzeit des Rauschwirkstoffes THC. Hinzu kommt, dass sich aufgrund von Züchtungen in Indoor-Plantagen der THC-Gehalt seit den 1960er-Jahren um das Zehnfache erhöht hat. Mit dieser latenten Steigerung des Wirkstoffgehalts THC sind erhebliche gesundheitliche Auswirkungen verbunden.

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