Demo am 05.08.2020 in Bremen #AlarmstufeRot

  • Von Christian
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AlarmstufeRot

Deutschlands sechstgrößter Wirtschaftszweig steht unmittelbar vor dem Kollaps.Seit März 2020 ist die Veranstaltungswirtschaft mit einem Veranstaltungsverbot, welches die Bundes- & Landesregierungen verhangen haben, in eine immer größere wirtschaftliche Notlage gebracht worden. Zum Schutz der Bevölkerung tragen wir diese Entscheidung gerne mit. Allerdings ist uns durch diese Maßnahme die komplette Arbeitsgrundlage entzogen worden. Seit fast 5 Monaten haben wir keine nennenswerten Aufträge mehr und somit auch keine Umsätze, also auch kein Einkommen mehr.

Die bisherigen „Hilfen“ der Regierung greifen bei uns nicht, weshalb uns NICHT geholfen wird. Seit ebenfalls fast 5 Monaten, verweigert die Regierung jeglichen geforderten Branchendialog mit allen Beteiligten, so dass auch keine Hilfen für uns erarbeitet werden. Unsere Wirtschaft befindet sich aufgrund der Regierungsmaßnahmen bereits in einer Insolvenzwelle. Unsere Existenzen sind akut bedroht. Das können und werden wir nicht akzeptieren und fordern daher die richtigen Hilfen ein. Die andauernde Ignoranz seitens der Politik unserer Situation gegenüber, hat nun die logische Konsequenz gefordert, dass wir uns als Wirtschaft öffentlich sichtbar machen und den Rettungsdialog fordern.

Wir demonstrieren ab sofort wöchentlich auf Landesebene. Die Demonstrationen finden jeweils mittwochs statt, erstmals am 05.08.2020 bis in den September, wo wir dann zu einer Großdemonstration in Berlin treffen werden. Infos zu der Landesdemonstration in Bremen: Datum: 05.08.2020 Uhrzeit: 12:05 Uhr am Marktplatz Abschlusskundgebung Treffpunkt/Ort: 11:30 Aufmarsch vom Leibnizplatzpark Route 1: Friedrich- Ebert-Str., Wilhelm-Kaisen-Brücke, Balgebrückstr., Domshof, Am Markt Das Bündnis #AlarmstufeRot in der deutschen Veranstaltungswirtschaft – wir sind das Bündnis der einflussreichsten Initiativen der Veranstaltungswirtschaft:

www.night-of-light.de  www.back-to-live.com www.jetzt-sonst.de www.saveevents.org www.vt-stage.com/initiative-veranstaltungswirtschaft/   www.einzelunternehmer.info  www.eventuellniewieder.info

Alarmstuferot route Kopie

Wir handeln im Interesse von über 9.000 Unternehmen mit mehr als 200.000 Beschäftigten sowie von mehr als 10.000 Auszubildenden. Zusätzlich zu diesen Initiativen haben sich die zwölf Verbände der Veranstaltungswirtschaft dem Bündnis als Unterstützer angeschlossen und fördern die Kundgebungen und Forderungen. Dazu zählen auch mehrere IHK-Bezirke, die seit Wochen bei der Bundesregierung ebenfalls die dramatische Lage ihrer Mitgliedsunternehmen vortragen.

Es begann mit rotleuchtenden Gebäuden Die Macher der Night of Light haben sich mit den einflussreichsten Initiativen und Verbänden des Sektors zusammengeschlossen und bilden gemeinsam das Bündnis #AlarmstufeRot. 8.000 Unternehmen, 40.000 Mitwirkende, 1.500 Städte bundesweit – sie alle waren beteiligt, als in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 mehr als 9.000 Gebäude in rotes Licht getaucht wurden. Die Regierung und die Öffentlichkeit wurden auf die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam gemacht. Trotz intensiver Intervention bei den zuständigen Ministerien auf Bundes- und Länderebene ist seitdem leider wenig passiert. Nun stehen Millionen Jobs auf dem Spiel, tausende Unternehmen befinden sich in akuter Insolvenzgefahr. Die Reaktion der Regierung ist gleich Null.

Das Bündnis weist 6 Kernforderungen auf, die Überbrückungsprogramme, Anpassungen bei Kreditprogrammen, die Flexibilisierung der steuerlichen Hilfen sowie der Kurzarbeiterregelung und die notwendigen Ausnahmen vom EU-Beihilferahmen beinhalten. Gefordert wird schließlich ein direkter politischer Dialog, um Lösungen zur Rettung der Branche kurzfristig und noch rechtzeitig umzusetzen.

Hintergründe – die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten und tiefgreifendsten von den Auswirkungen betroffen sein. Faktisch alle Unternehmen aus Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagenturen, Cateringfirmen, Bühnenbauer, Eventlocations, Messegesellschaften, Kongresscenter, Tagungshotels, Konzertveranstalter, Künstler und selbstständige Einzelunternehmer haben durch die Veranstaltungsverbote seit dem 10.03.2020 innerhalb weniger Werktage ihre gesamten Auftragsbestände verloren. Sie gerieten als erste in die Krise – first in – und werden erst als letzte wieder aus der Krise herauskommen – last out. Die bisher verabschiedeten Überbrückungshilfen und Kreditprogramme helfen nicht im Ansatz, um die betroffenen Unternehmen, Selbstständigen und Mitarbeiter zu retten. Die Unternehmen sind von solch massiven Einschränkungen konfrontiert, dass sie geeignet und ausreichend entschädigt werden müssen. Veranstaltungsverbote werden noch solange gültig sein, dass etliche Existenzen vernichtet werden. Alle bisherigen Überbrückungsprogramme hierzulande sind unzureichend.

Bis zu 100 Prozent Umsatzeinbruch Wegen des anhaltenden Verbots von Großveranstaltungen bis November 2020 und eines anschließend erforderlichen Planungsvorlaufs für neue Veranstaltungen kommt es zu einem 80- bis 100-prozentigen Umsatzausfall über einen Zeitraum von mindestens neun Monaten. Daraus resultiert eine akute Insolvenzgefahr für die gesamte Branche. Die wirtschaftliche Lage der deutschen Veranstaltungswirtschaft ist mittlerweile als hoch dramatisch zu bezeichnen. Dem sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands mit 130 Mrd. Euro Umsatz und einer Mio. Beschäftigten ist seit Beginn der COVID-19-Krise jede Arbeitsgrundlage entzogen worden. Rechnet man die wesentlichen Teilund Zuliefermärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie den Peripherieumsatz hinzu, den die Veranstaltungswirtschaft z.B. durch Umsätze in Hotellerie, Nah- und Fernverkehr, Gastronomie oder Einzelhandel insgesamt auslöst, sind in Deutschland die Jobs von knapp drei Mio. Beschäftigten in über 300.000 Betrieben in Gefahr, die mehr als 264,1 Mrd. Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften.

Quelle: Metastudie „Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft in Deutschland“ des R.I.F.E.L. e.V. Berlin

Es wird Zeit das da war passiert. Wir sind auch betroffen als Veranstaltungsfotografen. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzten und die Regierung auf uns aufmerksam machen. So wie es jetzt ist, kann es definitiv nicht weiter gehen. Bleibt alle gesund!

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