20. „Nacht der Jugend“ im Rathaus

  • Geschrieben von Daniel
  •  - 
  •  - Zugriffe: 319
(Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten)

20171109 NdJ3

1000 Besucherinnen und Besucher setzen Zeichen gegen Diskriminierung und für ein friedliches Zusammenleben im Rathaus Bremen bei der 20. Nacht der Jugend. Junge Gesichter, Informationen, Diskussionen und Musik – dafür steht die Nacht der Jugend. Und die fand nun bereits zum 20. Mal im Bremer Rathaus statt. Die traditionelle Veranstaltung erinnert an die Verbrechen der NS-Diktatur und die Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Jährlich fungiert die Nacht der Jugend als Gegenpol zu Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus. Die zentrale Botschaft: Jeder Mensch ist wertvoll und besitzt eine unantastbare Würde.

Bürgermeister Carsten Sieling eröffnete die Veranstaltung am 8. November 2017 in der Oberen Rathaushalle gemeinsam mit dem diesjährigen Ehrengast Dan Goren. Sieling: „Zum 20. Mal findet nun die Nacht der Jugend statt. Das ist ein ganz besonderes Jubiläum. Die Art und Weise, wie hier an die Verbrechen der Nazizeit erinnert und gleichzeitig für eine menschenfreundliche Gegenwart gekämpft wird, ist einzigartig. Allen, die sich für die Nacht der Jugend das ganze Jahr über engagieren, danke ich von ganzem Herzen.“ Der diesjährige Ehrengast aus Haifa (Israel), Dan Goren (92), geboren in Deutschland, hat die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 erlebt und überlebt. Den jungen Zuhörenden berichtete er von seinen Eindrücken, sprach von „der brennenden Synagoge“ und seiner Familiengeschichte. Dan Goren: "Es ist für mich ein sehr schlimmes Ereignis, eine Erinnerung, die mich wahrscheinlich bis zum Ende meines Lebens begleiten wird." Goren weiter: „Für die heutige Zeit wünsche ich mir, dass sich die Menschen freundlich begegnen und sich so schlimme Ereignisse wie in der NS-Zeit niemals wiederholen.“

Rund 400 Jugendliche hatten die Veranstaltung das ganze Jahr über vorbereitet und konnten auch in dieser Ausgabe mit einem vielfältigen Programm wieder zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher in die Räume des Rathauses locken. Alle, die mitmachen, unterstützen die Werte der Veranstaltung: Respekt, Anerkennung, Verantwortung, Freiheit, Solidarität und Demokratie. Das diesjährige Motto lautete: "Wann, wenn nicht jetzt?" - es stammt vom Autor Primo Levi, der das Konzentrationslager Ausschwitz überlebte und einem 

Foto: Senatspressestelle 

 

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

Studiengang Digitale Ge…

Studienbeginn für den neuen Master in „Digital Media and Society“ ist im Wintersemester 2018/19. Bewerbungsschluss ist am 15. Juni 2018. Der ausschließlich in englischer Sprache...

Weiterlesen

09.06.2018 Friends: CAN…

Heute begibt sich die CANDY-Party mal auf einen Sommerausflug: als "miniCANDY" ist sie heute zu Gast in der Friends Bar. Und wie es sich...

Weiterlesen

23.06.2016 STUBU

Samstag Nacht. Teil 2 des Partywochenende im Stubu. Die Ouvertüre hat heute um 20 Uhr schon mal Schlaaaand gemacht. Aber, mein Gott... Das Spiel war echt nichts für schwache...

Weiterlesen

Die Vorfreude steigt! H…

Es ist wieder soweit, auf dem Eichenring in Scheeßel startet das Hurricane 2017. Wie allgemein bekannt sein dürfte, handelt es sich dabei nicht ausschließlich um die Wetterlage zu dieser Zeit...

Weiterlesen

VIZE bringt mit "G…

Bereit für die Open Air Saison 2018? Newcomer VIZE bringt mit „Glad You Came“ hierfür genau den richtigen Sound!  Und das lässt sich schon jetzt...

Weiterlesen

30.06.2018 Holi Bremerv…

Am Samstag verwandelte sich die Partywiese der Discothek Haase wieder in eine bunte Welt voller Farben und geilen Festival Sounds. Auch in diesem Jahr haben...

Weiterlesen

Anmelden oder Registrieren

Plakat Ferdi A