Die Vielfalt des musikalischen Spektrums im Set von Hell, der 1962 als Helmut Josef Geier in Altenmarkt/Chiemsee geboren wurde, dient seit Jahren als Spiegel seiner Entwicklung. Kein Wunder, dass es ihm in München kurzweilig zu eng wurde. 1993 und '94 arbeitete er für Hardwax in Berlin, später dann kurze Zeit in New York, um schließlich wieder ins weiß-blaue Land zurück zu kehren.
Abwechslung war von jeher sein Anspruch. Wo sonst nur strenge Four-To-The-Floor-Beats ihren Weg in das DJ-Set finden, herrscht bei Hell vorurteilsfreier Eklektizismus: Italo-Disco, Wave, Hip Hop, Industrial, Acid-House oder Techno; es gibt nichts was DJ Hell in seiner Höllenküche nicht kunstvoll zusammenbringen könnte.
Neben seiner Arbeit als DJ schuf er sich mit den beiden Labels International Deejay Gigolos und Disko B schon früh weitere Standbeine, auf denen er, neben den Songs von Freunden, auch seine beiden eigenen Alben "Geteert und Gefedert" und "Munich Machine" veröffentlichte. DJ-Legenden wie zum Beispiel Jeff Mills oder Dave Clarke waren ebenfalls schon Gäste auf Disko B; mit der lieblich synthetischen Single "Kernkraft 400" von Zombie Nation kamen die internationalen Deejay Gigolos 1999 gar erstmals zu Chartehren.
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