
Rund 250 Besucher des Stubus mussten heute in den frühen Morgenstunden vorübergehend die Räumlichkeiten verlassen, nachdem dort Reizgas versprüht worden war [wir berichteten]. Zuvor waren mehrere Notrufe bei den Leitstellen von Polizei und Feuerwehr eingegangen, die verletzte Besucher nach einem Reizgaseinsatz meldeten. Daraufhin wurde die Diskothek mit starken Kräften evakuiert. Die Räumung verlief dabei problemlos. Augenzeugen berichteten, es seien zeitweise sieben Rettungswagen, unzählige Feuerwehrfahrzeuge und viele Einsatzkräfte der Polizei vor Ort gewesen. Andere Zeugen sprachen vom kompletten Fuhrpark des Katastrohenschutzes, der am Rembertiring gestanden haben soll.
Insgesamt vier Verletzte ließen sich mit Augen- und Atemwegsreizungen ärtzlich behandeln. Drei der Verletzten konnten nach ambulanter Behandlung entlassen werden, einer wurde in ein Krankenhaus transportiert. Nach einer halben Stunde konnte die Diskothek wieder frei gegeben werden.
Ein 22 Jahre alter Diskothekenbesucher wurde vorläufig festgenommen. Er wird beschuldigt, das Reizgas versprüht zu haben. Zu diesem Vorwurf verweigerte er bislang jedoch die Aussage. Er wurde inzwischen wieder entlassen. Es wurden Ermittlungen wegen des Tatbestandes der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Heute Morgen gegen halb fünf war der Einsatz der Rettungskräfte dann beendet.
[UPDATE] Siehe dazu auch die Stellungnahme der STUBU-Betreiber







