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Donnerstag, 17 Mai 2012

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Müll wird in Bremen deutlich teurer

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Nachdem die Abfallgebühren in Bremen seit 1996 stabil gehalten worden sind, wird ab dem Jahr 2013 zum ersten Mal wieder eine Gebührenerhöhung notwendig. Die heutige Struktur der Gebühren soll gleichzeitig an geänderte Rahmenbedingungen angepasst werden. Dazu hat die Behörde einen Vorschlag erarbeitet. Ziel der Umstrukturierung ist es, die ökologische Ausrichtung der kommunalen Abfallwirtschaft beizubehalten und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen die Gebühren gerechter werden. Staatsrätin Gabriele Friderich: „Die kundenfreundliche und unter ökologischen Gesichtspunkten vorbildliche kommunale Abfallwirtschaft soll weiterhin Anreize für Abfallvermeidung bieten und hohe Verwertungsquoten sicherstellen.“

Der Gebührenbedarf steigt 2013 um 15 Prozent und kann dann mindestens 3 Jahre stabil gehalten werden. Demnach werden Singlehaushalte (fast 30 Euro mehr) und Zweipersonenhaushalte (20 Euro mehr) deutlich teurer. Eine vierköpfige Familien wird hingegen etwas entlastet werden. Sie zahlen heute 226,80 Euro und könnten nach der Neuordnung zwischen 215 und 225 Euro liegen. Für massiven Diskussionsstoff sorgt hingegen die geplante Teuerung bei den sogenannten Großbehältern. Im Klartext geht es hier um Menschen, die in größeren Blöcken wohnen. Sie zahlen bisher 50 Euro im Jahr und könnten ab 2013 (wenn keine weiteren Sparpotenziale ausgeschöpft werden) bis zu 110 Euro zahlen müssen.


Quelle: Pressestelle des Senats | Bildnachweis: backeis / photocase.com


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