
Nach Ansicht der Handelskammer braucht Bremen ein regionales Bündnis für Fachkräfte, um in der Freien Hansestadt und der Metropolregion Nordwest langfristig für eine ausreichende Zahl an gut ausgebildeten Arbeitskräften zu sorgen. Dies ist die zentrale Forderung eines Positionspapiers, das die Handelskammer heute (25. November 2011) veröffentlicht hat. Schon jetzt spüren insbesondere mittelständische Bremer Unternehmen den demographischen Wandel; nicht alle Ausbildungsstellen oder Arbeitsplätze können aktuell passend besetzt werden.
Otto Lamotte, Präses der Handelskammer, sagte: „Die Sicherung des Fachkräfte-potenzials wird die zentrale Aufgabe der Zukunft sein. Von klugen und qualifizierten Köpfen hängt es ab, wie sich der Wirtschaftsstandort Bremen, aber auch die gesamte Metropole Nordwest im Wettbewerb durchsetzen können.“ Die Fachkräftesicherung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle Gruppen – besonders Politik und Wirtschaft – zusammenwirken müssen. „Die Unternehmen brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, der von Kindertagesstätten über die Schulen bis hin zu Arbeitszeitmodellen für ältere Fachkräfte reicht“, so Lamotte.
Quelle: Handelskammer Bremen | Bildnachweis: juliaw / photocase.com








