Erneut Feuer am Kraftwerk Hastedt in Bremen: Am Abend war in einem
großen Kohlebunker ein Feuer ausgebrochen, die Feuerwehr rückte mit
einem Großaufgebot aus.
Das Szenario weckt böse Erinnerung an einen der größten Einsätze in der Geschichte der Feuerwehr in Bremen, der noch nicht einmal ein Jahr zurückliegt. Im Oktober 2008 war ebenfalls in einem Kohlebunker, damals einem großen Siloturm randvoll mit Steinkohle, ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte lange Zeit nicht unter Kontrolle gebracht werden, zwischenzeitlich gab es sogar eine Verpuffung im Inneren, die das Dach zum Einsturz brachte. Insgesamt war die Feuerwehr über eine Woche im Einsatz an dem Kraftwerk, der Betonturm musste für die Löscharbeiten sogar eingerissen werden. Auch dieses Mal konnte der Brand...
noch nicht endgültig gelöscht werden. Nun wird die noch glühende Kohle zur aktuellen Energiegewinnung genutzt und das Lager somit geleert. Die Ursache für die glimmende Kohle muss noch untersucht werden. Bis zu diesem Zeitpunkt versucht die Feuerwehr den Schwelbrand zu kontrollieren.
Die Energieversorger in Norddeutschland stehen aktuell ganz schön im Feuer, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn neben der mega Panne bei Vattenfall im Kraftwerk Krümmel, steht nun auch die Bremer swb in der Kritik.
Die swb Bremen gab aber gestern noch bekannt, dass vom aktuellen Brand nur ein sogenannter Tagesbunker betroffen ist, der nur etwa ein Zehntel der damaligen Menge an Kohle beinhaltet. Die damaligen Großsilos wurden nach dem Brand vom Oktober 2008 außer Betrieb genommen. Seitdem wird das Kraftwerk über kleinere Tageslager betrieben. Die Strom- und Fernwärmeproduktion zur Versorgung der swb-Kunden läuft indessen durch eine Erhöhung der Kapazitäten an anderen Kraftwerksstandorten störungsfrei weiter.
Quelle: swb Bremen / nonstopnews
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