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Donnerstag, 17 Mai 2012

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Brennpunkt Sielwallkreuzung

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Brennpunkt Sielwallkreuzung

Anfang September kam es während des Viertelfestes erneut zu gewalttätigen Angriffen und Flaschenwürfen auf Einsatzkräfte der Polizei Bremen an der Sielwallkreuzung, bei denen Polizisten/-innen auch Verletzungen davontrugen. Zum wiederholten Male nutzte eine gewaltbereite Minderheit die Gelegenheit, im Schutz einer größeren Menschenmenge die Auseinandersetzung mit der Polizei zu suchen. Aus diesem Grund fordert die Polizei Bremen nun eine Viedeoüberwachung der Sielwallkreuzung, ähnlich wie an der Discomeile.

Wie bereits beim Einsatzgeschehen im Anschluss an die Breminale 2011 wurde deutlich, dass Schaulustige sich mit den Gewalttätern solidarisierten und zum Teil aktiv am Vorgehen gegen die Polizei beteiligten. Um diese negativen Tendenzen öffentlich zu machen und derartiges Verhalten zu ächten, berichteten am 6. September im Rahmen einer Pressekonferenz betroffene Kolleginnen und Kollegen authentisch von ihren persönlichen Eindrücken bei diesem Einsatz. Diese eindrucksvoll vorgetragene Betroffenheit hat erkennbar Wirkung gezeigt. Alle anwesenden Medien berichteten umfangreich über die als „erschreckend“ eingestufte Entwicklung.

„Wir müssen alle an dem Ziel arbeiten, eine Solidarisierung zwischen Unruhestiftern und normalen Bürgerinnen und Bürgern zu verhindern. Wir wollen, dass die Menschen in Bremen sicher leben- und dass sie sich auf ihre Polizei verlassen können. Wir wollen aber auch, dass die Menschen in Bremen uns bei unserer Arbeit unterstützen oder zumindest nicht behindern“, erklärte Polizeipräsident Holger Münch auf der Pressekonferenz

Die Polizei arbeitet fieberhaft an verschiedenen Maßnahmen, um das Problem von Ausschreitungen auf der Sielwallkreuzung zu lösen. Ein Vorschlag ist die Videoüberwachung:

Anders als am Bahnhof, an der Discomeile oder in Bus und Bahn ist an der Sielwallkreuzung keine ständige Videoüberwachung aus Präventionsgründen erforderlich. Das ist gut so. Leider steht die Sielwallkreuzung auch wie berichtet für häufige und gewalttätige Ausschreitungen mit verletzten Polizisten, Vandalismus und Gefährdungen Unbeteiligter. Die Täter wollen wir beweissicher überführen, um diese unwürdigen Schauspiele zu beenden. Dazu brauchen wir dort eine gute Bildaufzeichnung und entsprechende Beleuchtung, die nur im Falle von Ausschreitungen aktiviert wird. Natürlich muss das auch vorher angekündigt werden.

Die Polizei Bremen will, dass Bremer/-innen sicher leben und Veranstaltungen unbeschwert genießen können. Die Polizei bittet um Hilfe hierzu. 


Quelle: Polizei Bremen


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