Der Bremer Milliarden-Schuldenberg wird größer und größer. Dass es so nicht mehr weitergehen kann ist wohl allen klar. Der Senat hat nun beschlossen im kommenden Jahr weitere 46 Millionen Euro einzusparen. Doch was bedeutet das? Der Senat will vor allem die Ausgaben für Personal und Investitionen um jeweils 10,3 Millionen Euro kürzen. Gleichzeitig solle eine Erhöhung der Gewerbesteuer auf 4,5 Prozent elf Millionen Euro mehr in die Kasse spülen, teilte die Landesregierung am Montag mit. Dass dies zur Folge haben könnte, dass noch mehr Firmen in das Umland oder nach Hamburg abwandern, ist scheinbar ein Risiko, dass man in Bremen eingehen will (BSP Schon aktuell liegt Bremen weit über den Sätzen in Niedersachsen: HB: 440% - Weyhe in NDS 350%). Der im vergangenen Jahr vorgestellte Haushaltsentwurf sieht für 2011 bereits Einsparungen von 50 Millionen Euro vor. Der Sparkurs soll bis 2014 fortgesetzt werden. Bis dahin müssen nach Senatsangaben allein 950 der 13 300 Stellen in der Verwaltung wegfallen. Wie das sozialverträglich umgesetzt werden kann, wird nicht mitgeteilt.









